Was versteht man unter klassischem Konditionieren nach Pawlow?
Klassisches Konditionieren ist ein Lernprozess, bei dem ein ursprünglich neutraler Reiz durch wiederholte Kopplung mit einem unkonditionierten Reiz die Fähigkeit erwirbt, eine konditionierte Reaktion auszulösen.
Was ist operantes Konditionieren?
Was ist operantes Konditionieren?
Was versteht man unter „Lernen am Modell“ nach Bandura?
Lernen durch Beobachtung und Nachahmung des Verhaltens anderer.
Was ist ein neutraler Reiz? Nenne ein Beispiel
Ein Reiz, der zunächst keine bestimmte Reaktion auslöst.
Beispiel: Das Klingeln einer Glocke bedeutet für einen Hund anfangs nichts.
Was ist ein konditionierter Reiz?
Ein ursprünglich neutraler Reiz, der nach dem Lernen eine Reaktion auslöst.
Beispiel: Die Glocke löst beim Hund Speichelfluss aus.
Nenne die 5 Reize
Neutraler Stimulus
Unkonditionierter Stimulus
Unkonditionierte Reaktion
Konditionierter Stimulus
Konditionierte Reaktion
Was ist ein primärer Verstärker?
Befriedigt ein Grundbedürfnis (z. B. Essen).
Wie nennt Bandura den Prozess, bei dem eine Person das Verhalten eines Modells übernimmt?
Imitation oder Modelllernen.
Ein Kind bekommt beim Zahnarzt Schmerzen und hat später schon beim Anblick der Praxis Angst. Welcher Lernprozess liegt vor?
Nenne ein Beispiel
Klassisches Konditionieren.
Beispiel: Praxis (neutraler Reiz) + Schmerz → Angst. Später löst die Praxis allein Angst aus.
Was ist eine Bestrafung?
Eine Konsequenz, die dazu führt, dass ein Verhalten seltener gezeigt wird.
Beispiel: Ein Schüler bekommt eine Zusatzaufgabe, weil er den Unterricht stört.
Welche Rolle spielt die Kontiguität im klassischen Konditionieren?
Reize müssen zeitlich eng gekoppelt auftreten, damit Konditionierung gelingt.
Was unterscheidet positive von negativer Verstärkung?
Positiv: etwas Angenehmes kommt dazu; negativ: etwas Unangenehmes fällt weg
Welche vier Phasen umfasst Banduras Modelllernprozess?
Aufmerksamkeit, Behalten, Reproduktion, Motivation.
Was versteht man unter positiver Verstärkung?
Nenne ein Beispiel
Nach einem Verhalten wird etwas Angenehmes gegeben, damit das Verhalten häufiger auftritt.
Beispiel: Ein Schüler erhält Lob für seine Hausaufgaben und macht sie künftig öfter.
Warum sind Vorbilder wichtig?
Menschen lernen durch das Beobachten anderer.
Beispiel: Ein Kind sagt „Danke“, weil es die Eltern dabei beobachtet.
Was versteht man unter Reizgeneralisierung im klassischen Konditionieren?
Ein konditionierter Stimulus löst die konditionierte Reaktion auch bei ähnlichen Reizen aus.
Was bewirken variable Quotenpläne?
Sehr hohe, stabile Reaktionsrate.
Warum ist die Motivation entscheidend für das Lernen am Modell?
Nur wenn das Verhalten als lohnend erlebt wird, wird es tatsächlich ausgeführt.
Ein Kind räumt sein Zimmer auf, damit die Eltern nicht mehr schimpfen. Welche Form der Verstärkung liegt vor?
Nenne ein Beispiel
Negative Verstärkung.
Beispiel: Das unangenehme Schimpfen fällt weg, deshalb wird das Aufräumen häufiger gezeigt.
Eine Person wird von einem Hund gebissen und hat später Angst vor allen Hunden. Welcher Lernprozess könnte das erklären?
Klassisches Konditionieren.
Beispiel: Hund + Schmerz → Angst; später löst schon der Anblick eines Hundes Angst aus.
Welche Beziehung besteht zwischen unkonditionierte Reaktion Und konditionierte Reaktion ?
Beide Reaktionen sind ähnlich, aber die unkonditionierte Reaktion ist angeboren, die konditionierte Reaktion erworben.
Was ist Shaping?
Schrittweise Verstärkung von Annäherungen an das Zielverhalten.
Wie kann Banduras Theorie in der Erziehung angewendet werden?
Durch Vorbildverhalten, Erwachsene zeigen gewünschtes Verhalten, das Kinder übernehmen.
Ein Jugendlicher sieht, wie ein Mitschüler für höfliches Verhalten gelobt wird. Danach verhält er sich ebenfalls höflich. Erkläre dies mit Banduras Theorie.
Der Jugendliche beobachtet das Modell, merkt sich das Verhalten und übernimmt es, weil das Modell dafür belohnt wurde (stellvertretende Verstärkung).
Beispiel: Mitschüler wird gelobt → Beobachter verhält sich genauso höflich.
Worin besteht der Unterschied zwischen Bandura und Skinner?
Skinner erklärt Lernen durch Konsequenzen des eigenen Verhaltens, Bandura durch Beobachtung anderer.
Beispiel: