Diese Form der Verletzung entsteht durch direkte äußere Gewalteinwirkung oder abruptes Beschleunigen und Abbremsen des Kopfes.
Definition eines Schädel-Hirn-Traumas
Dies gilt als das Hauptsymptom eines Schädel-Hirn-Traumas und reicht von leichter Benommenheit bis zum Koma.
Bewusstseinsstörung
Um eine ausreichende Durchblutung des Gehirns zu gewährleisten, sollte dieser Wert (CPP = MAP - ICP) idealerweise zwischen 60 und 70 mmHg liegen.
zerebraler Perfusionsdruck
Diese pflegerische Maßnahme zur Förderung des venösen Abstroms aus dem Kopf sollte bei SHT-Patienten immer konsequent umgesetzt werden, sofern keine Wirbelsäulenverletzung dagegen spricht.
30°-Oberkörperhochlagerung
Dieses im Säuglingsalter noch offene Gewebe am kindlichen Schädel kann sich bei erhöhtem Hirndruck nach außen wölben.
Fontanelle
Bei dieser speziellen Klassifizierung ist die äußere Hirnhaut (Dura mater) zerrissen, wodurch das Schädelinnere mit der Außenwelt in Kontakt kommt und ein hohes Infektionsrisiko besteht.
offenes SHT
Diese drei Vitalparameter-Veränderungen bilden die sogenannte Cushing-Trias bei erhöhtem Hirndruck: Bradykardie, Hypertonie und ein pathologisches Atemmuster.
Anzeichen einer schweren Hirndrucksteigerung
Ein dauerhafter Anstieg dieses Wertes über 20 mmHg gilt als gefährlich und erfordert sofortige therapeutische Maßnahmen.
intrakranieller Druck (ICP)
Da der zerebrale Energieumsatz nach einem SHT um 20 bis 50 % erhöht sein kann, ist eine frühzeitige Anpassung dieser Maßnahme essenziell.
(parenterale) Ernährungstherapie
Dieses im Kindesalter sehr beliebte, blutverdünnende Schmerzmittel sollte bei Verdacht auf ein SHT wegen des Blutungsrisikos keinesfalls gegeben werden.
Aspirin oder Ibuprofen
Ein Patient mit einem Punktwert von 3 bis 8 auf der Glasgow Coma Scale (GCS) wird klinisch in diesen Schweregrad eingestuft.
schweres SHT
Der Austritt von klarer Flüssigkeit aus Nase oder Ohren sowie Blutungen in beide Augenhöhlen (Brillenhämatom) sind typische Anzeichen hierfür.
Symptome einer Schädelbasisfraktur
Diese operative Maßnahme dient der sofortigen Raumschaffung bei massiver Hirnschwellung, indem ein Teil des Schädelknochens zeitweise entfernt wird.
dekompressive Kraniektomie
Um das Therapieziel zu verbessern und weitere Hirnschäden zu vermeiden, muss bei SHT-Patienten strikt auf diesen Laborwert und seine Stabilisierung geachtet werden.
Stabilisierung des Blutzuckerspiegels (Normotomie)
Dieses Symptom, das bei Erwachsenen nach einem Sturz eher selten ist, tritt bei Kindern nach einem SHT besonders häufig und oft auch wiederholt auf.
Erbrechen
Während bei jungen Erwachsenen bis 30 Jahre meist Verkehrsunfälle die Ursache sind, ist dies bei über 70-jährigen Patienten die häufigste Ursache für ein SHT.
Stürze
In der Computertomografie (CT) zeigt sich diese Blutungsform typischerweise in einer bikonvexen (linsenförmigen) Gestalt, meist verursacht durch einen Riss der A. meningea media.
Epiduralhämatom (EDH)
Diese Komplikation tritt häufig infolge traumatischer Subarachnoidalblutungen auf und kann zu sekundären Ischämien (Durchblutungsstörungen) führen.
Vasospasmen
Nach einer Kraniektomie ist es eine essenzielle pflegerische Aufgabe, diese mechanische Belastung am Patienten unbedingt zu vermeiden.
Lagerung auf der Defektzone (Knochenlücke)
Weil Babys Kopfschmerzen nicht verbal äußern können, zeigt sich ein SHT bei ihnen oft durch dieses Verhalten beim Füttern.
Trinkunlust (oder Verweigerung der Nahrung)
Diese traumatische Hirnverletzung bei Säuglingen entsteht durch massives Schütteln und kann zu Hirnblutungen und lebenslangen Schäden führen.
Schütteltrauma-Syndrom
Dieses diagnostische Kriterium bei der Pupillenkontrolle zeigt eine Differenz der Pupillenweite an und ist ein wichtiges Warnsignal für eine einseitige Hirndrucksteigerung.
Anisokorie
Bei dieser lebensbedrohlichen Komplikation werden die Kleinhirntonsillen durch das Foramen magnum gepresst, was zu Koma und Strecksynergismen führt.
Bulbärhirnsyndrom
Zur Überwachung der Vigilanz und Früherkennung von Verschlechterungen ist die regelmäßige Erhebung dieses Scores sowie die Kontrolle dieses neurologischen Parameters obligat.
GCS-Score und der Pupillenstatus
Um diese gefährliche Art der Strahlenbelastung bei Kindern zu vermeiden, verzichten Ärzte bei leichtem SHT nach Möglichkeit auf ein CT und wählen die stationäre Überwachung.
Röntgenstrahlung