Nenne die zwei Elemente des Stammes.
Sprechfreude, Sprachverständnis
Nenne 5 Bestandteile des Sprechapparats.
Gaumen, Zunge, Kiefer, Zähne, Luftröhre, Lippen, Zwerchfell, Lungen, Bronchien, Rachen, Kehlkopf
Nenne ein Beispiel für eine geschlossene Frage.
Hattest du ein schönes Wochenende? Schmeckt dir das Essen?
Was bedeutet Parallelsprechen?
Man versprachlicht die Handlung / das Tun des Kindes
Kind sagt zu alles Tieren, die vier Beine haben, Hund.
lexikalisch-semantische Ebene
Nenne die Elemente des Bodens.
Kultur, Lebenswelt, Gesellschaft
Nenne die fünf Prinzipien der Gießkanne.
-Blickkontakt
- aussprechen lassen
- nicht nachsprechen lassen
- zuhören
- Sprechfreude vermitteln
Erkläre fachsprachlich, warum geschlossene Fragen eher zu vermeiden sind.
Kind wird nicht zum Sprechen angeregt, hat es zu einfach. Verhindert Entstehung eines Dialogs.
Was ist eine Alternativfrage? Bringe ein Beispiel.
Dem Kind werden zwei Möglichkeiten angeboten, zwischen denen es eine Antwort auswählen kann.
"Magst du eine Tasse Milch oder eine Tasse Kakao?"
Timo sagt geschwimmt, gebringt und gedenkt.
morphologisch-syntaktische Ebene
Nennt alle 10 Wurzeln des Sprachbaums.
Sehen, Hören, Grob- und Feinmotorik, Schreien, Lallen, Hirnreife, kognitive Entwicklung, sozial-emotionale Entwicklung, Sprechapparat, Tastsinn,
Wo befindet sich im Sprachbaum die Schriftsprache? Erläutere, warum sich diese an der entsprechenden Stelle befindet.
Die Schriftsprache befindet sich im Wipfel des Baums, also an der höchsten Stelle. Das liegt daran, dass die Schriftsprache am komplexesten von allen sprachlichen Ausformungen liegt, also das Produkt des gelungenen Spracherwerbs stattfindet. Es wird auch erst spät, also nach dem mündlichen Spracherwerb, erworben.
Erkläre, warum man Kinder nicht direkt korrigieren soll und was die richtige Alternative ist und bringe ein Beispiel.
vermindert die Sprechfreude, Kind wird aus Angst vor Fehlern weniger sprechen, fühlt sich negativ;
stattdessen indirekte Fehlerkorrektur, Kind bekommt richtige Form angeboten und hört sie;
Beispiel: "Da sind ganz viele Vogels."
"Wo siehst du die Vögel?"
Erkläre, was eine Weiterführung ist und bringe ein Beispiel.
sachlogische Erweiterung der kindlichen Äußerung
"Du kannst nicht das machen?"
"Nein, das habe ich nicht gelernt."
Anna erschluckt oft die Anfangs- und Endlaute und sagt dann: "Mei Tass is putt."
phonologisch-phonetische Ebene
Nenne die vier großen Äste, die in die Krone münden und erkläre, wie man diese auch anders nennen kann.
Aussprache, Wortschatz, Grammatik, Kommunikation,
oder vier Sprachebenen:
phonologisch-phonetische Ebene
lexikalisch-semantische Ebene
morphologisch-syntaktische Ebene
pragmatisch-kommunikative Ebene
Erkläre die Funktion der Lallphase für das Kind und erkläre, wie du es beim Lallen bestärken kannst.
lustbetont, genießen den Reiz der Zunge, Training der Sprechwerkzeuge;
Lächeln und zurücklallen, fördert die sozial-emotionale Entwicklung, Selbstwirksamkeit, erste Kommunikation
Definiere die Erweiterung und mache ein Beispiel.
unvollständige kindliche Äußerung wird durch Erwachsenen erweitert;
"Hund weg." "Ja, der Hund läugt weg. Er läuft zu seinem Frauchen."
Nenne fünf Möglichkeiten, Kindern die Freude am Sprechen zu versauen.
- ständig verbessern
- auslachen
- Anspielung Alter
- wegschauen
- .....
Linus redet nur ungern mit anderen Kindern. Er kann anderen nicht in die Augen gucken und spricht sehr leise.
pragmatisch-kommunikative Ebene
Erkläre, was die sensomotorische Integration ist und was sie mit dem Spracherwerb zu tun hat.
Verknüpfung der einzelnen Sinnesbereiche untereinander, neu erworbene Fähigkeiten werden in bereits vorhandenes System integriert, dadurch entstehen komplexe Bewegungsabläufe; Voraussetzung für Spracherwerb und ständiger Begleiter
Erkläre, was kognitive Voraussetzungen sind.
Erfahren, Verarbeiten, Speichern;
Lernen und Denken
Nimm fachlich Stellung zur folgenden Situation: Ein Kind kommt am Montagmorgen aufgeregt zum SPA gelaufen und sagt: "Ich hab dich gestern in Bus gesehen!" Der SPA antwortet: "Das kann nicht sein, ich fahre gar nicht Bus." Enttäuscht geht das Kind.
Entwickelt Alternativen,
Das Kind hat von sich aus eine Sprechsituation angeboten; Mitteilungsbedürfnis und Sprechfreude des Kindes wurden im Keim erstickt, es hätte stattdessen ein Dialog entstehen können. Unbewusst kann das Kind in Zukunft vermeiden, auf den SPA zuzugehen; außerdem wurde die Möglichkeit zur indirekten Fehlerkorrektur versäumt.
Alternative: "Echt? wann war das, mit wem,..."
Was macht ein gutes Sprachvorbild aus?
- selbst Freude am Sprechen haben
- grammatisch korrekt und in Sätzen sprechen
- keine Umgangssprache, gepflegt sprechen
- angemesene Tempo
- deutlich
Erkläre das Prinzip der alltagsintegrierten Sprachbildung.
Sprachförderung ist grundlegendes Prinzip im Kita-Alltag und wird durchgängig zu allen möglichen Anlässen / Standardsituationen angewendet und praktiziert.