Sprachbaum I
Sprachbaum II
Sprachanregendes Verhalten I
Sprachanregendes Verhalten II
4 Sprachebenen
100

Nenne die zwei Elemente des Stammes.

Sprechfreude, Sprachverständnis

100

Nenne 5 Bestandteile des Sprechapparats.

Gaumen, Zunge, Kiefer, Zähne, Luftröhre, Lippen, Zwerchfell, Lungen, Bronchien, Rachen, Kehlkopf

100

Nenne ein Beispiel für eine geschlossene Frage.

Hattest du ein schönes Wochenende? Schmeckt dir das Essen?

100

Was bedeutet Parallelsprechen?

Man versprachlicht die Handlung / das Tun des Kindes

100

Kind sagt zu alles Tieren, die vier Beine haben, Hund.

lexikalisch-semantische Ebene

200

Nenne die Elemente des Bodens.

Kultur, Lebenswelt, Gesellschaft

200

Nenne die fünf Prinzipien der Gießkanne.

-Blickkontakt

- aussprechen lassen

- nicht nachsprechen lassen

- zuhören

- Sprechfreude vermitteln

200

Erkläre fachsprachlich, warum geschlossene Fragen eher zu vermeiden sind.

Kind wird nicht zum Sprechen angeregt, hat es zu einfach. Verhindert Entstehung eines Dialogs.

200

Was ist eine Alternativfrage? Bringe ein Beispiel.

Dem Kind werden zwei Möglichkeiten angeboten, zwischen denen es eine Antwort auswählen kann.

"Magst du eine Tasse Milch oder eine Tasse Kakao?"

200

Timo sagt geschwimmt, gebringt und gedenkt.

morphologisch-syntaktische Ebene

300

Nennt alle 10 Wurzeln des Sprachbaums.

Sehen, Hören, Grob- und Feinmotorik, Schreien, Lallen, Hirnreife, kognitive Entwicklung, sozial-emotionale Entwicklung, Sprechapparat, Tastsinn, 

300

Wo befindet sich im Sprachbaum die Schriftsprache? Erläutere, warum sich diese an der entsprechenden Stelle befindet.

Die Schriftsprache befindet sich im Wipfel des Baums, also an der höchsten Stelle. Das liegt daran, dass die Schriftsprache am komplexesten von allen sprachlichen Ausformungen liegt, also das Produkt des gelungenen Spracherwerbs stattfindet. Es wird auch erst spät, also nach dem mündlichen Spracherwerb, erworben.

300

Erkläre, warum man Kinder nicht direkt korrigieren soll und was die richtige Alternative ist und bringe ein Beispiel.

vermindert die Sprechfreude, Kind wird aus Angst vor Fehlern weniger sprechen, fühlt sich negativ;

stattdessen indirekte Fehlerkorrektur, Kind bekommt richtige Form angeboten und hört sie; 

Beispiel: "Da sind ganz viele Vogels."

"Wo siehst du die Vögel?"

300

Erkläre, was eine Weiterführung ist und bringe ein Beispiel.

sachlogische Erweiterung der kindlichen Äußerung

"Du kannst nicht das machen?"

"Nein, das habe ich nicht gelernt."

300

Anna erschluckt oft die Anfangs- und Endlaute und sagt dann: "Mei Tass is putt."

phonologisch-phonetische Ebene

400

Nenne die vier großen Äste, die in die Krone münden und erkläre, wie man diese auch anders nennen kann.

Aussprache, Wortschatz, Grammatik, Kommunikation,

oder vier Sprachebenen:

phonologisch-phonetische Ebene

lexikalisch-semantische Ebene

morphologisch-syntaktische Ebene

pragmatisch-kommunikative Ebene

400

Erkläre die Funktion der Lallphase für das Kind und erkläre, wie du es beim Lallen bestärken kannst.

lustbetont, genießen den Reiz der Zunge, Training der Sprechwerkzeuge;

Lächeln und zurücklallen, fördert die sozial-emotionale Entwicklung, Selbstwirksamkeit, erste Kommunikation

400

Definiere die Erweiterung und mache ein Beispiel.

unvollständige kindliche Äußerung wird durch Erwachsenen erweitert;

"Hund weg." "Ja, der Hund läugt weg. Er läuft zu seinem Frauchen."

400

Nenne fünf Möglichkeiten, Kindern die Freude am Sprechen zu versauen.

- ständig verbessern

- auslachen

- Anspielung Alter

- wegschauen

- .....

400

Linus redet nur ungern mit anderen Kindern. Er kann anderen nicht in die Augen gucken und spricht sehr leise.

pragmatisch-kommunikative Ebene

500

Erkläre, was die sensomotorische Integration ist und was sie mit dem Spracherwerb zu tun hat.

Verknüpfung der einzelnen Sinnesbereiche untereinander, neu erworbene Fähigkeiten werden in bereits vorhandenes System integriert, dadurch entstehen komplexe Bewegungsabläufe; Voraussetzung für Spracherwerb und ständiger Begleiter

500

Erkläre, was kognitive Voraussetzungen sind.

Erfahren, Verarbeiten, Speichern;

Lernen und Denken

500

Nimm fachlich Stellung zur folgenden Situation: Ein Kind kommt am Montagmorgen aufgeregt zum SPA gelaufen und sagt: "Ich hab dich gestern in Bus gesehen!" Der SPA antwortet: "Das kann nicht sein, ich fahre gar nicht Bus." Enttäuscht geht das Kind.

Entwickelt Alternativen,

Das Kind hat von sich aus eine Sprechsituation angeboten; Mitteilungsbedürfnis und Sprechfreude des Kindes wurden im Keim erstickt, es hätte stattdessen ein Dialog entstehen können. Unbewusst kann das Kind in Zukunft vermeiden, auf den SPA zuzugehen; außerdem wurde die Möglichkeit zur indirekten Fehlerkorrektur versäumt.

Alternative: "Echt? wann war das, mit wem,..."

500

Was macht ein gutes Sprachvorbild aus?

- selbst Freude am Sprechen haben

- grammatisch korrekt und in Sätzen sprechen

- keine Umgangssprache, gepflegt sprechen

- angemesene Tempo

- deutlich

500

Erkläre das Prinzip der alltagsintegrierten Sprachbildung.

Sprachförderung ist grundlegendes Prinzip im Kita-Alltag und wird durchgängig zu allen möglichen Anlässen / Standardsituationen angewendet und praktiziert.

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