Brandschutz
Technische Hilfe
Vorbeugender Brandschutz
Rettungsdienst
ABC
100

Wofür steht die Abkürzung DLK/A 23/12 ? 

Drehleiter mit Korb / Automatik 

23 Meter Nennrettungshöhe

bei 12 Meter Ausladung 

100

Wofür steht die AUTO-Regel bei der Technischen Hilfeleistung am PKW?

A = Austretende Betriebsstoffe (Zischgeräusche, Lachenbildung, Gasgeruch)
U = Unterboden erkunden (spezielle Tanks, Batterien)
T = Tankdeckel öffnen
O = Oberfläche absuchen

100

Was ist der Unterschied zwischen einem Wandhydranten Typ F und Typ S?

  • Wandhydrant Typ F (Feuerwehr):
    ➝ Zur Brandbekämpfung durch die Feuerwehr
    ➝ Löschwasserabgabe ≥ 100 l/min
    ➝ Für geschulte Einsatzkräfte vorgesehen

  • Wandhydrant Typ S (Selbsthilfe):
    ➝ Zur Selbsthilfe durch Laien
    ➝ Löschwasserabgabe ≤ 24 l/min
    ➝ Nur für Entstehungsbrände

100

Nenne mindestens zwei strukturierte Schemata, die im Rettungsdienst verwendet werden.
Und benenne diese.

  • ABCDE-Schema

  • SAMPLER-Schema

  • OPQRST-Schema

100

Wofür steht die GAMS-Regel im ABC-Einsatz?

  • G – Gefahr erkennen

  • A – Absperren

  • M – Menschenrettung

  • S – Spezialkräfte nachfordern

200

Benenne alle Brandklassen.

  • Brandklasse A – feste Stoffe mit Glutbildung

  • Brandklasse B – flüssige oder flüssig werdende Stoffe

  • Brandklasse C – gasförmige Stoffe

  • Brandklasse D – Metalle

  • Brandklasse F – Speiseöle und -fette

200

Welche zwei Gängigen Bauformen gibt es bei Aufzugsanlagen?

Treibscheiben Bauweise 

Hydraulikbauweise

200

Wie lauten die Säulen des vorbeugenden Brandschutzes?

  • Baulicher Brandschutz

  • Anlagentechnischer Brandschutz

  • Organisatorischer Brandschutz

200

Welche Schockformen werden im Rettungsdienst unterschieden?

  • Hypovolämischer Schock

  • Kardiogener Schock

  • Distributiver Schock
    (z. B. septisch, anaphylaktisch, neurogen)

  • Obstruktiver Schock

200

Wofür steht TUIS? 

Welche Formen (Stufen) des TUIS gibt es?

Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem

  • TUIS-Stufe 1 – Telefonische Beratung

  • TUIS-Stufe 2 – Fachliche Unterstützung vor Ort

  • TUIS-Stufe 3 – Umfassende Hilfeleistung mit Spezialkräften und Spezialgerät

300

Benenne die 5 Phasen eines Brandereignisses.

Phase 1 Zündung
Phase 2 Schwellen / Glimmen
Phase 3 Raumdurchzündung
Phase 4 Vollbrand
Phase 5 Abklingende Phase

300

Nenne mindestens 5 Einsatzgrundsätze für den Einsatz von Hebekissen.

- Last unterbauen
- keine heißen Bauteile
- Keine scharfen Bauteile
- Tragfähiger Untergrund
- mind. 75% Auflagefläche
- zulässigen Betriebsdruck einhalten
- maximal 2 Hebekissen aufeinander

300

Beschreibe welche Informationen diese Laufkarte beinhaltet. 

Siehe Foto

300

Welche drei Leitsymptome kennzeichnen einen manifesten Schock beim Erwachsenen?

  • Hypotonie (systolischer Blutdruck < 90 mmHg)

  • Tachykardie

  • Kalte, blasse, feuchte Haut

300

Wie hoch ist die molare Masse von Luft?
Nenne einen Stoff mit geringerer und einen Stoff mit höherer molarer Masse als Luft.

Molare Masse von Luft:
➝ ≈ 29 g/mol 


  • Wasserstoff (H₂) – 2 g/mol

  • Helium (He) – 4 g/mol

  • Methan (CH₄) – 16 g/mol

  • Ammoniak (NH₃) – 17 g/mol

  • Neon (Ne) – 20 g/mol


  1. Chlor (Cl₂) – 71 g/mol

  2. Propan (C₃H₈) – 44 g/mol

  3. Butan (C₄H₁₀) – 58 g/mol

  4. Kohlendioxid (CO₂) – 44 g/mol

  5. Schwefeldioxid (SO₂) – 64 g/mol


400

Definiere die verschiedenen Gefahrenbereiche im Atemschutznotfall. 

Roter Bereich : Atemgifte und weitere lebensbedrohliche Gefahren

Gelber Bereich : Atemgifte ohne weitere Gefahren

Grüner Bereich : Keine Gefahren

400

Welche Gefahren sind auf diesem Bild erkennbar? 

Nach Gefahrenmatrix

Atemgift

Angst/Panik

Ausbreitung

Chemische Stoffe

Erkrankung / Verletzung

400

Welche Gebäudeklassen gibt es nach der Musterbauordnung (MBO)?

  • Gebäudeklasse 1 (GK 1)
    ➝ freistehende Gebäude bis 7 m Höhe, max. 2 Nutzungseinheiten

  • Gebäudeklasse 2 (GK 2)
    ➝ Gebäude bis 7 m Höhe, max. 2 Nutzungseinheiten, nicht freistehend

  • Gebäudeklasse 3 (GK 3)
    ➝ Gebäude bis 7 m Höhe, mehr als 2 Nutzungseinheiten

  • Gebäudeklasse 4 (GK 4)
    ➝ Gebäude bis 13 m Höhe

  • Gebäudeklasse 5 (GK 5)
    ➝ Gebäude über 13 m Höhe

400

Wie wird der Glasgow-Coma-Scale (GCS) berechnet?

  • Augenöffnen (E) – 1 bis 4 Punkte

  • Verbale Reaktion (V) – 1 bis 5 Punkte

  • Motorische Reaktion (M) – 1 bis 6 Punkte


  • Minimalwert: 3 Punkte

  • Maximalwert: 15 Punkte


400

Beschreibe die Aufgaben einer Gruppe im ABC Einsatz nach FwDV 500.


GF -  Erkundet - legt Gefahrenbereich fest
MA - Entnahme von Geräten und Anlegen von Sonderausrüstung
AT - Rettet und führt die Maßnahmen in Gefahrenbereich durch
WT -  Sicherheitstrupp - Dekon Stufe 1
ST - Stellt die Geräte am Gefahrenbereich bereit
ME - Verstärkt auf Befehl GF den AT 

500

Benenne alle aktuell gültigen Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) in Deutschland mit Nummer und Bezeichnung.

  • FwDV 1 – Grundtätigkeiten – Lösch- und Hilfeleistung

  • FwDV 2 – Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren

  • FwDV 3 – Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz

  • FwDV 7 – Atemschutz

  • FwDV 8 – Tauchen

  • FwDV 10 – Tragbare Leitern

  • FwDV 12 – Feuerwehrfunk

  • FwDV 13 – Die Gruppe im ABC-Einsatz

  • FwDV 14 – Medizinische Rettung

  • FwDV 500 – Einheiten im ABC-Einsatz

500

Was besagt die goldene Regel der Mechanik?

Was man an Kraft spart, muss man an Weg zusetzen

500

Welche Objekte in Velbert verfügen über eine Objektfunkanlage und welche Rufgruppe muss dafür geschaltet werden? 

HKN alt+neu, Forum, Tunnel Langenberg, Parkhaus Stadtgalerie, Stadtgalerie, Gesamtschule Waldschlösschen, Tunnel Birth + Betriebsgebäude (seperat)

387 OV_A

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500

Nenne die Normwerte eines gesunden Neugeborenen

  • Atemfrequenz: 30–60 / min

  • Herzfrequenz: 120–160 / min

  • Sauerstoffsättigung (SpO₂): ≥ 90–95 % (altersabhängig, nach Adaptation)

  • Blutdruck: ca. 60–80 / 40–50 mmHg

  • Körpertemperatur: 36,5–37,5 °C

  • Bewusstsein/Tonus: wach, gute Spontanbewegungen

500

Nenne die einsatztaktischen Richtwerte für den A-Einsatz

Einsatz zum Schutz von Umwelt und Sachgütern 20 mSv je Einsatz und Kalendejahr

Einsatz zum Schutz von Menschenleben 100 mSv je Einsatz und Kalenderjahr

Einsatz zur Rettung von Menschenleben 250 mSv je Einsatz und Leben

Sofern im Einsatz 100 mVs überschritten werden -> vorher abfragen - nur bei Zustimmung 

M
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