Wurde in der Schweiz schon einmal über ein bedingungsloses Grundeinkommen abgestimmt?
Ja: 2016 wurde die Initiative mit 76.9% abgelehnt.
Welcher Gesetzestext bestimmt über den rechtlichen Status von Personen?
Schweizerisches Zivilgesetzbuch
Welcher Gesetzestext bestimmt über den rechtlichen Status von Personen?
Schweizerisches Zivilgesetzbuch
Welche drei Teile machen ein Argument aus?
These, Begründung, Beispiel.
Wurde schon einmal in einem Staat ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt?
Ja, in Finnland, aber nur als Test.
In welchem politischen Organ der EU wird gerade über diese Frage debattiert?
Im EU-Parlament
Welche Beziehungen anerkennt die Schweiz rechtlich?
Ehe und eingetragene Partnerschaft
Was ist ein normatives Argument?
Die These wird mit allgemeinen, weithin akzeptierten Wertmassstäben (Normen) verknüpft. Man nennt es auch «moralisches» Argument. Je unbestrittener die Norm ist, desto einsichtiger ist es.
Sind junge Menschen durch die Krise psychisch stärker belastet als andere Altersgruppen?
Kurze Begründung.
Ja, sie leiden vor allem unter den sozialen Einschränkungen, denn der Austausch mit Gleichaltrigen ist für Kinder und Jugendliche nicht nur ein Zeitvertrieb: Er ist essenziell für ihre persönliche Entwicklung und die Identitätsbildung.
Welche Rechtsgebiete sind von dieser Frage betroffen?
Privatrecht: Haftung für Schäden / Copyright
Arbeitsrecht: Konsequenzen beim Einsatz Robotern
Steuerrecht
Strafrecht:
Welche Rechte und Pflichten gehen mit einer Ehe einher?
Durch die Trauung werden die Ehegatten zur ehelichen Gemeinschaft verbunden:
Sie verpflichten sich gegenseitig, das Wohl der Gemeinschaft in einträchtigem Zusammenwirken zu wahren und für die Kinder gemeinsam zu sorgen.
Sie schulden einander Treue und Beistand.
Ein Ehegatte kann nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des andern einen Mietvertrag kündigen, das Haus oder die Wohnung der Familie veräussern oder durch andere Rechtsgeschäfte die Rechte an den Wohnräumen der Familie beschränken.
Jeder Ehegatte kann vom andern Auskunft über dessen Einkommen, Vermögen und Schulden verlangen.
Beschreiben Sie drei Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache?
hypotaktisch vs. parataktisch
lange vs. kurze Sätze
komplexe vs. einfache Struktur
Hohe vs. geringe Informationsdichte
elaborierter vs. umgangssprachlicher Stil
Können «verpasste» soziale Erfahrungen nachgeholt werden?
Begründen Sie.
Die Klasse bewertet die Begründung.
Welche ethischen Aspekte spielen bei dieser Frage eine Rolle?
Menschenrechte für Nicht-Menschen: Der Mensch steht im Zentrum der Gesetzgebung. Der Gesetzgeber sollte seinen Schutz im Sinn haben und nicht denjenigen von Robotern ohne Empfindungs- und Leidensfähigkeit.
Warum wird seit Jahrhunderten darüber gestritten, was die Ehe sein sollte?
Was die Ehe sein sollte, leitet sich aus einem übergeordneten Weltentwurf und dem entsprechenden überindividuellen Sinn ab: Dies schliesst das Verhältnis aus einer politischen Ordnung der Geschlechterbeziehung und in letzter Konsequenz Geschlechterdifferenz ein. Damit wird auch immer über Geschlechteridentitäten gesprochen, wenn es um Eheentwürfe geht.
Warum handelt es sich hier um einen Fehlschluss?
Wenn kleine Kinder quengeln, muss man ihnen eine starke Ohrfeige geben. Das ist für das Kind sicherlich eine lehrreiche Erfahrung. Da ihm Grenzen gesetzt wurden, versucht es das nächste Mal, den Konflikt lieber verbal zu lösen, da diese Lösung schmerzloser ist.
Quengeln ist bereits eine Form der verbalen Äusserung für Kleinkinder. Diese Äusserung zu bestrafen und von ihnen eine formulierte Sprachäusserung zu verlangen, bedeutet, etwas zu verlangen, was Kinder nicht vermögen. Hier wird erfolglos versucht, aus einer falschen Prämisse (Voraussetzung) eine logische Schlussfolgerung zu ziehen (Fehlschluss).