Schulbuch unter der Lupe
Kompetenzorientierung
Didaktik
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Nenne drei Kriterien, auf die man bei der Analyse eines Geschichtsschulbuchs achten sollte.

z. B. Aufbau, Aufgabenstellung, Differenzierung, Zusatzmaterial, Kompetenzorientierung

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Nenne drei Merkmale, an denen du erkennen kannst, dass Lernaufgaben in einem Geschichtsschulbuch kompetenzorientiert gestaltet sind.

z.B. Operatoren, Anforderungsniveau, Problemorientierung, Reflexionsphasen, Perspektivwechsel

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Warum gilt das Schulbuch laut Gautschi lange als das „wichtigste Medium“ des Geschichtsunterrichts?

zentrale Wissensquelle, Strukturgeber, curriculare Orientierung

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Nenne zwei Probleme, die entstehen können, wenn Schulbücher ohne Zusatzmaterial oder Handreichungen genutzt werden.

fehlende Differenzierung, geringe Methodenvielfalt, Überforderung / Unterforderung, starke Lehrerabhängigkeit

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KLP Sek I, NRW, S. 14: „Die Entwicklung des für das Fach Geschichte angestrebten reflektierten Geschichtsbewusstseins erfolgt durch die Vermittlung grundlegender fachlicher Prozesse, die den untereinander vernetzten Kompetenzbereichen zugeordnet werden können.“ Wie lässt sich dies in Schulbüchern überprüfen?

z.B. Kompetenzorientierung, Operatoren in Aufgabenstellungen; Einführung und Vergleich von Quellen und Darstellungen, Methodenseiten zu Quellenkritik usw.

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Ihr seid Mitglieder der Fachschaft Geschichte an eurer Schule. Zu Beginn des nächsten Jahres sollen die aktuellen Schulbücher auf ihre Eignung für den Geschichtsunterricht hin geprüft werden. Nenne ein Kriterium und führe dieses aus.

z. B. Aufbau, Aufgabenstellung, Differenzierung, Zusatzmaterial, Kompetenzorientierung

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Ein Schulbuch ist fachlich korrekt, aber stark textlastig und bietet kaum Differenzierung.
Wie würdest du der Fachschaft argumentieren, ob dieses Buch trotzdem geeignet ist – oder nicht?

Abwägung, Lerngruppenbezug, Ergänzungsbedarf, Rolle der Lehrkraft

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Nenne Risiken, die entstehen können, wenn Schulbuchaufgaben nicht kompetenzorientiert sind – gerade im Hinblick auf Klausuren und Abitur.

z. B. fehlende Urteilsfähigkeit, schlechte Quellenarbeit, mangelnde Transferleistung, „Abiturfalle“

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Nach Thünemann kann zwischen Prüfungsaufgaben, Diagnoseaufgaben und Lernaufgaben unterschieden werden. Worum handelt es sich bei diesen Aufgaben und worin unterscheiden sie sich?

Prüfungsaufgaben (Klassenarbeiten, schriftliche Übungen) stehen am Ende eine Lehr-Lernprozesses, um individuelle Leistungen möglichst objektiv zu bewerten.

Diagnoseaufgaben gehen dem Lernprozess voraus und sollen Aufschluss geben über die Lernvoraussetzungen der SuS.

Lernaufgaben stehen am Anfang eines Lernprozesses und begleiten diesen. Sie sollen Lernprozesse auslösen und unterstützen, die Erweiterung von Wissen und Kompetenzen ermöglichen und die Reflexion des Lernvorgangs ermöglichen.

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