753 v. Chr.
mythische Gründung Roms
Mittelalter
Zeit zwischen 500 und 1500, also zwischen Antike und Neuzeit
Oberster Herrscher im Alten Ägypten, der zugleich als König und als Gott verehrt wurde.
Pharao
1453
Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen und dadurch Ende des Oströmischen Reichs
Eine oft aus mehreren Gebäuden bestehende Anlage, in der Nonnen und Mönche sich dauerhaft, gemeinschaftlich und meist auf Grundlage bestimmen Ordensregeln auf die Ausübung ihres Glaubens konzentrierten. Im Mittelalter waren diese Orte wichtige Träger und Bewahrer von Wissenschaft, Kunst und Kultur.
Kloster
Krönung Karls des Großen zum Kaiser in Rom
800 n. Chr.
Grundlegendes Gesetz, das die politische Ordnung eines Staates festlegt (z.B. Staatsform, Rechte und Pflichten der Bürger).
Verfassung
Durch Geburt definierte Großgruppen in der mittelalterlichen Gesellschaft: Klerus, Adel, Bauern und Bürger.
Stände
962
Kaiserkrönung Ottos des Großen
Stadtrecht
Besondere Rechte (Privilegien) von Städten, z.B. Münz-, Markt-, Zoll- und Befestigungsrecht.
ab ca. 3000 v. Chr.
Hochkultur in Ägypten
Migration
Dauerhafter Wohnortwechsel von Menschen, der unterschiedliche Ursachen haben kann, z.B. die Flucht vor politischer Verfolgung, vor Folter, Krieg und Hunger, die Suche nach besseren Lebensumständen oder neue berufliche Möglichkeiten.
Kaiser
Höchster Herrschertitel, der im Mittelalter an der Tradition des römischen Kaiserreichs anknüpfte. Der Kaiser wurde im Mittelalter vom Papst gekrönt und verstand sich als Schutzherr der Christenheit. Zudem erhob er Anspruch auf die oberste weltliche Herrschaft über alle Christen.
um 1200
kulturelle Blütezeit der Staufer
Renaissance
(frz. Wiedergeburt); Kulturgeschichtliche Epoche vom 14. - 16. Jhd., die auf einer Wiederentdeckung der Antike (Wissen, Kunst, Kultur) beruhte und den umfassend gebildeten Menschen in den Mittelpunkte stellte (Humanismus).
um Christi Geburt
Zeitalter des Augustus
Diktator
Befehlshaber mit uneingeschränkter Befehlsgewalt; in der Römischen Republik außerordentliches Amt, nur in Notzeiten für 6 Monate bestimmt.
Bürger
Im MA Einwohner einer Stadt, die das Bürgerrecht besaßen und damit politisches Mitspracherecht hatten (z.B. Wahl des Stadtrats). Heute bezeichnet der Begriff überwiegend Bewohner eines Staates, welche die Staatsbürgerschaft besitzen.
1492
Die meist sieben zur Königswahl berechtigten geistlichen und weltlichen Männer; das Wahlverfahren sowie ihre Anzahl bildeten sich vor allem im 13. und 14. Jhd. heraus.
Kurfürsten
Reichsbildung der Franken
um 500
Herrschaftsform, bei der der Adel, also die einflussreichsten Familien, die Macht besitzt.
Aristokratie
Herrschaftsform, bei der Grundherrn Land an unfreie Bauern vergaben. Diese bewirtschafteten es, zahlten Abgaben und leisteten Frontdienste, im Gegenzug bekamen sie insbesondere Schutz und Sicherheit.
Beginn der Reformation
1517
Lehnswesen
Auf gegenseitiger Treue beruhende Herrschaftsform des Mittelalters. Ein adliger Lehnsherr verlieh Land und/oder Ämter bzw. Rechte an einen adligen Lehnsmann (Vasallen) auf Lebenszeit, der dafür Kriegs- und Amtsdienste leisten musste. Mit der Zeit wurden die Lehen erblich.