Anatomie
Kontraktur
motorische Entwicklung
Sturzprophylaxe
Bewegung
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Nennen Sie die Fachbegriffe für Elle und Speiche?

Speiche= Radius

Elle = Ulna

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Definieren Sie den Begriff Kontraktur.

  • Kontraktur kommt aus dem lateinischen von contrahere und bedeutet zusammenziehen. Übersetzt wird der Begriff als dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen und Bändern mit der Folge einer irreversiblen Bewegungseinschränkung und Versteifung eines Gelenkes.



  • Erhaltung der eigenen Gesundheit und Ressourcen
  • Schonung der Kräfte durch Reduzierung des Kraftaufwandes durch eine physiologische Belastung der Wirbelsäule und einen Hilfsmitteleinsatz
  • Vorbeugung von langfristigen Beschwerden
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Erklären Sie den Begriff Motorik und nennen Sie Beispiele.

  • Als Motorik wird die gesamte Zusammenarbeit der Muskulatur des menschlichen Körpers bezeichnet.
  • Die Motorik ist in erster Linie für die Bewegung des Körpers verantwortlich.
  • Genauer betrachtet wird zwischen Fein- und Grobmotorik unterschieden.
  • Die Grobmotorik umfasst in der Entwicklung eines Kindes die Bewegungsfunktionen des Körpers, die der Gesamtbewegung dienen, also das Kopfheben, das Greifen, das Krabbeln, das Laufen, das Gehen und das Springen.
  • Feinmotorik zählen die Bewegungsabläufe der Hand-Finger-Koordination, aber auch Fuß-, Zehen-, Gesichts-, Augen- und Mundmotorik.
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Definieren Sie den Begriff Sturz.

  • „Ein Sturz ist ein Ereignis, in dessen Folge eine Person unbeabsichtigt auf dem Boden oder auf einer tieferen Ebene zu liegen kommt“
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Nennen Sie 5 Beobachtungskriterien der Beweglichkeit

Beweglichkeit

Muskelkraft

Muskeltonus

Koordination und Zielgerichtetheit

Gleichgewicht

Körperhaltung

Körperschema

Gangbild

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Nennen Sie drei Knochenformen und jeweils ein Beispiel.

Röhrenknochen

Lange Knochen mit röhrenförmigem Schaft und zwei verdickten Enden

Bsp.: Humerus (Oberarmknochen), Femur (Oberschenkelknochen)

Kurze Knochen

Meist würfelförmig

Bsp.: Handwurzelknochen

Platte Knochen

Flach und kompakt

Bsp.: Schädelknochen, Brustbein, Schulterblätter, Darmbeinschaufeln

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Nennen Sie zwei Symptome eine Kontraktur.

Zwangshaltung: Gelenk ist in einer bestimmten Position fixiert, die bei passivem Durchbewegen nicht überwindbar ist

Einschränkung bei aktiver und passiver Bewegung

Schmerzen bei Bewegung im betroffenen Gelenk

Unharmonischer Bewegungsablauf

Nicht mehr alle Bewegungsgrade eines Gelenks sind möglich und/oder der Bewegungsausschlag ist reduziert

sichtbare Muskelatrophie

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Erklären Sie den Faust- und Pinzettengriff.

  • Faustgriff: Stift zwischen der geschlossenen Faust
  • Pinzettengriff: Stift zwischen Daumen-, Zeige- und Mittelfinger
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Nennen Sie vier mögliche Folgen eines Sturzes.

  • Physische Auswirkungen: Prellungen, Wunden, Verstauchung, Frakturen, Tod
  • Psychische Folgen: Verlust des Vertrauens in die eigene Mobilität, Einschränkung des Bewegungsradius, soziale Isolation
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Nennen Sie drei Ursachen für eine verminderte Beweglichkeit

  • Alters- oder erkrankungsbedingte Schwäche
  • Bewusstseinsstörungen
  • Verletzungen des Bewegungsapparates
  • Kontrakturen
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Hypo-/Akinesen: M. Parkinson, Depressionen
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Nennen Sie den Aufbau eines Röhrenknochens.

Diaphyse:

Schaftanteil eines Röhrenknochens

Epiphyse:

Beide verdickte Enden eines Röhrenknochens

Von Knorpel bedeckt

Metaphyse:

Abschnitt zwischen Diaphyse und Epiphyse

Ausgangspunkt des Längenwachstums bei Kindern und Jugendlichen

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Nennen Sie drei Maßnahmen zur Kontrakturprophylaxe.

  • Motivation des Patienten zu Aktivität und Bewegung sowie Anleitung zu eigenaktiven Bewegungsübungen
  • Regelmäßiges Mobilisieren: Fördert die Gelenkbeweglichkeit
  • Nutzung des Bewegungsspielraums der Gelenke bei der Körperpflege, beim Anziehen und Auskleiden sowie der Mobilisation. Oftmals wird die Kleidung um den Patienten bewegt statt ihn aufzufordern die Hand zu strecken oder das Bein anzuwinkeln. Deshalb sollte Pflegende bei diesen Tätigkeiten mit dem Patienten ein kreatives Vorgehen entwickeln, das den Bewegungsspielraum möglichst vieler Gelenke ausnutzt
  • Positionsunterstützung im Liegen mit häufigen, kleinen Veränderungen sowieso Wechsel zwischen Beuge- und Streckstellung der Gelenke. Achtung auf eine nicht fixierende Positionsunterstützung
  • Häufige, kleine Veränderungen der Position im Sitzen
  • Körperspannung durch gezielte Positionsunterstützung reduzieren. Arme und Beine sollen ihr Gewicht ablegen können; Hohlräume z.B. im Nacken und unteren Rücken werden unterlagert
  • Verzicht auf (Super-) Weichlagerung, weil sie die Spontanbewegung der Patienten hemmen
  • Bewegung der Gelenke unter Berücksichtigung der Körperstrukturen des Patienten und seiner Bewegungsspielräume mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf aktiv/assistiv/passiv. Das passive Bewegen der Gelenke soll gezielt erfolgen. Die jeweils gefährdeten Gelenke sollten langsam und unter leichtem Zug (verhindert Reibung auf den Gelenkflächen) bewegt werden. Erfordert Ruhe und ein Erspüren der Bewegungsgrenzen. Zurückhaltung ist geboten bei fehlender Schmerzempfindung, Sensibilitätsstörungen oder Koma
  • Wohlüberlegter, gezielter Einsatz von Hilfsmitteln, z.B. Fußstütze gegen Spitzfuß und Verstriefen des Kniegelenks
  • Schmerz- und Medikamentenmanagements
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Nennen Sie drei Entwicklungsschritte im Säuglingsalter (bis zum 1 Lebensjahr)

Zum Beispiel: Kopfheben, Greifen, Drehen, Sitzen, Krabbeln, Hochziehen oder erste Schritte.

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Nenne Sie vier Aspekte, die Sie bei einem Sturz dokumentieren müssen.

  • Zeugen
  • Sturzort
  • Sturzart
  • Kurzbeschreibung
  • Verletzungen
  • Beschwerden
  • Einleitende Maßnahmen
  • Begleitumstände
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Erklären Sie den Begriff Muskeltonus.

  • Spannungszustand beziehungsweise die Eigenspannung eines Muskels oder einer Muskelgruppe – in Ruhe, in Bewegung, bei Anstrengung oder auch bei Stress“
  • Beim Gesunden erfolgt eine unbewusste Anpassung

Auch im Liegen und beim Schlafen weisen Muskeln eine Grundspannung auf

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Nennen Sie die Fachbegriffe für Kniescheibe, Oberarmknochen und Schienbein

Schienbein: Tibia

Kniescheibe: Patella

Oberarmknochen: Humerus

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Erklären Sie was eine psychogene Kontraktur ist.

  • Kontrakturen im Rahmen psychischer Erkrankungen, z.B. Depression oder Antriebsminderung (Psychogene Kontraktur). Wird durch eine vom Betroffenen selbst gewählt Ruhigstellung begünstigt.
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Nennen Sie vier Entwicklungsschritte vom ersten bis zum vierten Lebensjahr

Zum Beispiel: sicheres Gehen, Treppensteigen, Laufen, Springen, Balancieren, Klettern, selbstständiges Essen, Malen oder gezieltes Greifen.

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Nennen Sie vier Maßnahmen um einen Sturz zu vermeiden.

  • Modifikation von umgebungsbedingten Sturzgefahren
  • Balance- und Kraftübungen
  • Anpassung der Medikation
  • Einsatz von Hilfsmitteln
  • Gehhilfen
  • Hüftprotektoren
  • Identifikationsarmbänder
  • Freiheitseinschränkende Maßnahmen
  • Auswahl der Schuhe
  • Anpassung der Ernährung
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Nennen Sie fünf Auswirkungen von Bewegungsmangel

Zum Beispiel: Muskelabbau, Gelenkversteifungen und Kontrakturen, Thrombosegefahr, Druckgeschwüre, Verstopfung, Atemprobleme, Kreislaufprobleme, Unsicherheit beim Gehen oder soziale Isolation.

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Nennen Sie die Fachbegriffe für Schlüsselbein, Schulterblatt, Oberschenkelknochen und Wadenbein?

Schlüsselbein: Clavicula

Schulterblatt: Scapula

Oberschenkelknochen: Femur

Wadenbein: Fibula

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Erklären Sie was eine arthrogene Kontraktur ist.

  • Kontrakturen als Folge von Gelenkdeformationen. Veränderung der knöchernen und knorpeligen Gelenkstrukturen reduzieren den Bewegungsspielraum des Gelenkes, z.B. bei Arthrose, Arthritis, Gicht, Rheuma; auch operative Einsteifung von Gelenken, z.B. nach einem Unfall (arthrogene Kontraktur). Die Ursache liegt im Gelenk selbst z.B. bei Gelenkentzündungen oder degenerativen Gelenksveränderungen (Arthrose, Rheuma)
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Die Neugeborenenperiode ist stark von Reflexen und Reaktionen bestimmt. Nennen und erklären Sie zwei Reflexe eines Neugeborenen.

  • Suchreflex
  • Schreitreflex
  • Handgreifreflex
  • Moro-Reflex: Der "Schreckreflex" wird ausgelöst, wenn das Baby nach hinten fällt. Dann reist es die Arme ruckartig nach oben und auseinander, die Finger werden dabei gespreizt. Gleichzeitig wird der Kopf in den Nacken geworfen und der Mund weit geöffnet - eben eine typische Schreckreaktion.
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Nennen Sie jeweils zwei Personenbezogene Sturzrisikofaktoren, Umgebungsbezogene Sturzrisikofaktoren, Medikamentenbezogenen Sturzrisikofaktoren

Personenbezogen: Muskelschwäche, Gleichgewichtsstörungen. 

Umgebungsbezogen: schlechte Beleuchtung, lose Teppiche. 

Medikamentenbezogen: Beruhigungsmittel, Blutdrucksenker oder entwässernde Medikamente.

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Nennen Sie die vier Formen der Lähmung und erklären Sie diese.

Monoparese

Eine Extremität (i. d. R. Arm oder Bein) betroffen

z. B. nach Trauma (Nervenabriss)

Hemiparese

Eine Körperhälfte ist betroffen

z. B. nach Apoplex


Tetraparese:

Alle 4 Extremitäten sind betroffen

z. B. nach hohem Querschnitt

Paraparese:

2 Extremitäten betroffen (i. d. R. Beine)

z. B. nach tiefem Querschnitt

M
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n
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