Nervenzellen
Erregungsleitung
Fotosynthese
Zellatmung
Ökologie
100

Beschreiben Sie den Aufbau einer Nervenzelle.

Eine Nervenzelle besteht aus Dendriten (Reizaufnahme), Zellkörper mit Zellkern (Stoffwechselzentrum), Axonhügel (Auslösung des Aktionspotentials), Axon (Erregungsleitung), Myelinscheide (Isolation) und Endknöpfchen (Signalübertragung auf andere Zellen).

100

Was versteht man unter dem Ruhepotenzial?

Das Ruhepotenzial ist die Spannungsdifferenz zwischen Zellinnerem und Außenraum einer unerregten Nervenzelle (ca. −70 mV).

100

Nennen Sie die Summengleichung der Fotosynthese.

6 CO₂ + 6 H₂O → C₆H₁₂O₆ + 6 O₂ (unter Lichteinwirkung).

100

Wo findet die Glykolyse statt?

Im Cytoplasma

100

Was versteht man unter einer ökologischen Nische?

Die Gesamtheit aller biotischen und abiotischen Umweltansprüche einer Art.

200

Erläutern Sie die Funktion der Myelinscheide.

Die Myelinscheide isoliert das Axon elektrisch. Dadurch erfolgt die Erregungsleitung saltatorisch von Ranvier-Schnürring zu Ranvier-Schnürring. Dies erhöht die Leitungsgeschwindigkeit erheblich und spart Energie.

200

Welche Rolle spielt die Natrium-Kalium-Pumpe?

Sie transportiert unter ATP-Verbrauch drei Natriumionen aus der Zelle und zwei Kaliumionen hinein. Dadurch werden die Ionengradienten aufrechterhalten.

200

Wo findet die Lichtreaktion statt?

An den Thylakoidmembranen der Chloroplasten.

200

Welches Molekül verbindet Glykolyse und Citratzyklus?

Acetyl-CoA

200

Beschreiben Sie das Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip.

Zwei Arten mit identischer ökologischer Nische können langfristig nicht koexistieren. Eine Art verdrängt die andere.

300

Warum befindet sich der Axonhügel zwischen Zellkörper und Axon?

Am Axonhügel werden alle eintreffenden erregenden und hemmenden Signale summiert. Wird das Schwellenpotenzial überschritten, entsteht ein Aktionspotenzial.

300

Beschreiben Sie die Phasen eines Aktionspotenzials.

Ruhepotenzial → Depolarisation → Overshoot → Repolarisation → Hyperpolarisation → Rückkehr zum Ruhepotenzial.

300

Welche Aufgabe hat Chlorophyll?

Chlorophyll absorbiert Lichtenergie und regt Elektronen an, wodurch die Lichtreaktion gestartet wird.

300

Warum ist Sauerstoff für die Zellatmung notwendig?

Er dient als letzter Elektronenakzeptor der Atmungskette und ermöglicht dadurch die ATP-Synthese.

300

Erklären Sie die Bergmannsche Regel.

Innerhalb einer Art besitzen Populationen in kalten Gebieten meist eine größere Körpermasse als Populationen in warmen Gebieten. Dadurch ist die relative Körperoberfläche kleiner und der Wärmeverlust geringer.

400

Ein Neurotoxin verhindert das Öffnen spannungsabhängiger Natriumkanäle im Axon einer Nervenzelle. Erläutern Sie die Auswirkungen auf die Erregungsleitung.

  • Spannungsabhängige Natriumkanäle bleiben geschlossen.
  • Es kann kein Einstrom von Na⁺-Ionen erfolgen.
  • Die Depolarisation bleibt aus.
  • Das Schwellenpotenzial wird nicht erreicht.
  • Es entsteht kein Aktionspotenzial.
  • Die Erregung kann nicht entlang des Axons weitergeleitet werden.
  • Nachgeschaltete Nervenzellen oder Muskelzellen werden nicht erregt.
400

Erläutern Sie das Alles-oder-Nichts-Prinzip.

Ein Aktionspotenzial entsteht nur, wenn das Schwellenpotenzial überschritten wird. Seine Stärke bleibt unabhängig von der Reizstärke immer gleich.

400

Vergleichen Sie Lichtreaktion und den Calvin-Zyklus.

Die Lichtreaktion produziert ATP, NADPH und Sauerstoff. Im Calvin-Zyklus werden ATP und NADPH genutzt, um CO₂ zu Glucose zu reduzieren.

400

Vergleichen Sie Zellatmung und alkoholische Gärung.

Die Zellatmung liefert deutlich mehr ATP und benötigt Sauerstoff. Die alkoholische Gärung läuft anaerob ab und endet mit Ethanol und CO₂.

400

Erläutern Sie die erste Lotka-Volterra-Regel.

Die Populationsgrößen von Räuber und Beute schwanken periodisch. Die Maxima der Räuberpopulation folgen zeitlich verzögert den Maxima der Beutepopulation.

500

Erläutern Sie, wie entschieden wird, ob ein Aktionspotenzial ausgelöst wird.

  • Erregende Synapsen erzeugen exzitatorische postsynaptische Potenziale (EPSPs).
  • Hemmende Synapsen erzeugen inhibitorische postsynaptische Potenziale (IPSPs).
  • Alle eintreffenden Signale werden am Axonhügel räumlich und zeitlich summiert.
  • Überschreitet die Summe der Membranpotenziale das Schwellenpotenzial, wird ein Aktionspotenzial ausgelöst.
  • Wird das Schwellenpotenzial nicht erreicht, entsteht kein Aktionspotenzial.
500

Warum breitet sich ein Aktionspotenzial nur in eine Richtung aus?

Die spannungsabhängigen Natriumkanäle befinden sich hinter der Erregungsfront in der Refraktärphase und können vorübergehend nicht erneut geöffnet werden.

500

Beurteilen Sie die Aussage: „Ohne Licht kann keine Fotosynthese stattfinden."

Nur teilweise richtig. Die Lichtreaktion benötigt Licht direkt. Der Calvin-Zyklus ist lichtunabhängig, läuft jedoch nur ab, solange ATP und NADPH aus der Lichtreaktion vorhanden sind.

500

Erläutern Sie die Bedeutung der ATP-Synthase.

Die ATP-Synthase nutzt den Protonengradienten der Atmungskette zur Bildung von ATP aus ADP und Phosphat (Chemiosmose).

500

Analysieren Sie, weshalb Symbiosen evolutiv stabil sein können.

Symbiosen erhöhen die Fitness beider Partner durch gegenseitigen Nutzen (z. B. bessere Nährstoffversorgung, Schutz oder Fortpflanzungserfolg). Der Fitnessgewinn übersteigt die Kosten der Zusammenarbeit, sodass die Beziehung durch natürliche Selektion erhalten bleibt.

M
e
n
u