Rogers
Freud
Resilienz
Angststörungen
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Wodurch erwirbt das Kind sein Selbstkonzept? 

Durch Beziehungsbotschaften der Eltern

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Nenne die 3 Instanzen der Persönlichkeit

ICH-ES-Über ICH

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Definiere Resilienz

Psychische Widerstandfähigkeit - die Fähigkeit schwierige Lebensphasen erfolgreich zu überstehen oder Funktionsfähigkeit wiederherzustellen

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Nenne drei Merkmale einer psychischen Störung

Leidensdruck, Normabweichung über mind. 2 Wochen, Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung

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Was bedeutet Aktualisierungstendenz?

Angeborene Neigung zur Weiterentwicklung, Autonomie

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Was ist eine ICH-Schäche?

ICH- Schwäche entsteht, wenn das ICH nicht mehr zwischen Über-ICH und ES vermitteln kann, und eine Instanz das ICH (Handeln, Denken) dominiert

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Nenne 3 Schutzfaktoren

Intelligenz, stabile soziale Beziehungen, ausgeglichenes Temperament 

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Unterscheide Panikstörung von Phobie

Panikstörung: situative sehr starke Angstreaktion scheinbar "ohne Grund", Phobie: Angstreaktion vor spezifischen Gegenständen, Tieren, Situationen

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Erkläre die 2 Bereiche des Selbstkonzepts

Real - Selbst: was ich bin und was ich kann, was ich von mir halte, soziale Rollen

Ideal - Selbst: wie ich gerne wäre, wie andere mich gerne hätten

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In welcher Entwicklungsphase entstehen Ängste und Zwänge und warum?

In der analen Phase. Es geht um die Autonomie Entwicklung. Wird der eigene Wille des Kindes (z.B. Sauberkeitserziehung) zu sehr eingeschränkt oder gar nicht gelenkt, kann das Kind kein Vertrauen in seine Fähigkeiten entwickeln. Es können Ängste entstehen. 

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Wie kann Resilienz im Erwachsenenalter gefördert werden? Nenne 3 Vorgehensweisen

Alte Ziele loslassen, tun was leicht fällt, Optimismus fördern, Tagebuch schreiben, Lösungsorientierung, Akzeptanz....

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Nenne drei Ursachen von Ängsten 

Genetik, Erziehungsstil, Überinterpretation von Körpersignalen/Situationen

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Wann entsteht Inkongruenz? 

Durch ein starres Selbstkonzept, wenn gemachte Erfahrungen nicht mehr integriert werden können. Organismisches Bewerten und Selbstkonzept stimmen nicht überein. 

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Was wird bei Phobien z.B. unbewusst "nach außen" projiziert? 

z.B. Unbewusste eigene Aggressionen und Abgrenzungstendenzen (böse Tiere, bedrohliche Menschenmassen usw.)

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Was versteht man unter "Selbstwirksamkeit"?

Der Glaube/die Erwarung mit Hilfe der eigenen Fähigkeiten Probleme lösen zu können

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Beschreibe das Bio-Psycho-Soziale Modell

Ursachen von psychischen Störungen sind eine Mischung aus körperlichen Bedingungen, Persönlichkeitsstruktur und Umweltbedingungen 

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Welchen Zweck hat der Abwehrmechanismus "Verzerrung" bei Rogers?

Gemachte Erfahrungen werden so verändert (oft negativ) dass sie wieder mit dem starren Selbstkonzept übereinstimmen
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Was muss der Mensch in Bezug auf seine Triebe lernen?

Situativ angemessene Befriedigung sowohl als auch Triebaufschub (Frustrationstoleranz)

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Warum kann die Forderung nach "mehr Resilienz" auch Schattenseiten haben?

Weil ggf. gesellschaftliche Bedingungen nicht verändert werden sollen, sondern der einzelne Mensch soll daran angepasst werden. 

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Beschreibe den "Teufelskreis" von Erwartungsangst. 

Durch ein intensives Angsterleben in einer Situation entsteht eine Angst vor der Angst (Angst vor Wiederholung der Situation), als Selbsthilfe greift die Person zur Abwehr - Vermeidung, das führt dazu, dass keine positiven Bewältiungserlebnisse gemacht werden können, die Angst bleibt bestehen, überträgt sich oft auch auf andere Situationen, die Vermeidung schränkt die Alltagsbewältigung immer mehr ein, das Selbstwertgefühl wird angegriffen....

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