Nenne den Namen der ersten Mendelsche Regel!
Uniformitätsregel
Erkläre den Begriff "Dominant-rezessiver Erbgang"!
Der dominant-rezessive Erbgang beschreibt die Vererbung von Merkmalen, bei der sich ein dominantes Allel (Großbuchstabe, z.B. A) phänotypisch gegen ein rezessives Allel (Kleinbuchstabe, z.B. a) durchsetzt. Das dominante Merkmal wird ausgeprägt, wenn es mindestens einmal im Genotyp vorhanden ist (AA oder Aa), während das rezessive Merkmal nur bei Homozygotie (aa) sichtbar wird.
Erkläre was die Meiose ist!
Bildung der Geschlechtszellen für die sexuelle Fortpflanzung
Erkläre den Begriff "homozygot"!
reinerbig d.h. zwei gleiche Allele
Nenne den Namen der zweiten Mendelschen Regel und erkläre was sie besagt!
Die 2. Mendelsche Regel, auch Spaltungsregel genannt, besagt, dass bei Kreuzung der heterozygoten (mischerbigen) Nachkommen der F1-Generation die Merkmale in der F2-Generation in festen Zahlenverhältnissen aufspalten.
Erkläre was ein intermediärer Erbgang ist!
Der intermediäre Erbgang ist eine Vererbungsform, bei der sich zwei unterschiedliche Allele gleich stark auf den Phänotyp auswirken. Anstatt eines dominant-rezessiven Musters entsteht eine Mischform der elterlichen Merkmale in der ersten Tochtergeneration.
Nenne die zwei Teilungen der Meiose!
Erste Reifeteilung
Zweite Reifeteilung
Erkläre den Begriff "heterozygot"
mischerbig d.h. zwei unterschiedliche Allele (Aa)
Nenne das Zahlenverhältnis in dem sich die Phänotypen der F1-Generation laut der 2. Mendelschen Regel aufspalten!
Erkläre was eine Rückkreuzung/Testkreuzung ist und wozu man sie benutzt kann!
Um den Genotyp zu ermitteln (homozygot oder heterozygot) wird ein Nachkomme (F1-Generation) mit einem seiner Elternteile oder einem genetisch identischen Individuum gekreuzt.
Erkläre warum die Meiose bei der geschlechtlichen Fortpflanzung zwingend notwendig ist!
Bei der Meiose wird der Chromosomensatz halbiert (diploid zu haploid). Ohne diese Reduktion würde die Zahl der Chromosomen mit jeder Generation zunehmen und nicht konstant bleiben.
Erkläre den Begriff "Phänotyp"
Nenne den Namen der 3. Mendelschen Regel und erläutere was sie besagt!
Die 3. Mendelsche Regel, auch Unabhängigkeitsregel oder Neukombinationsregel genannt, besagt, dass bei der Kreuzung von Individuen, die sich in zwei oder mehr Merkmalen reinerbig (homozygot) unterscheiden, die Erbanlagen (Gene) unabhängig voneinander vererbt werden. In der zweiten Tochtergeneration (F2) treten neue Merkmalskombinationen auf.
Eine braune Maus (AA) wird mit einer weißen Maus (aa) gekreuzt. Nenne den Namen des vorliegenden Erbgangs und die möglichen Genotypen der F1-Generation.
Dominant-rezessiv (da Aa)
Genotypen der F1: Aa
Erkläre wie es bei der Meiose zu einer genetischen Rekombination kommt!
Während der ersten Reifeteilung ordnen sich die homologen mütterlichen und väterlichen Chromosomen zufällig in der Äquatorialebene an und werden anschließend zufällig auf die Tochterzellen verteilt. Dies führt zu einer Neuverteilung der Chromosomen und damit die Möglichkeit zur Neukombination.
Erkläre den Begriff "Genotyp"
Genetische Ausstattung eines Individuums
Wer war Gregor Mendel und wie hat er unser Wissen zur klassischen Genetik vergrößert?
Gregor Mendel (1822–1884) war ein österreichischer Augustinermönch und Naturforscher, der als „Vater der Genetik“ gilt. Durch seine Kreuzungsversuche mit Erbsen im Brünner Klostergarten entdeckte er die Grundgesetze der Vererbung (Mendelsche Regeln), die beschreiben, wie Merkmale von Eltern an Nachkommen weitergegeben werden.
Nenne das Zahlenverhältnis des Genotyps der F2-Generation bei einem intermediären Erbgang! (2. Mendelsche Regel)
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Erkläre die Bedeutung der genetischen Variabilität!
Sie ist essenziell für das Überleben, da sie die Grundlage für Anpassung an Umweltveränderungen, und die Evolution bildet. Ohne genetische Variabilität könnte sich eine Art nur sehr langsam verändern.
Erkläre den Begriff "Allel"
Variante eines Gens