Puls
Blutdruck
Temperatur/Bewusstsein
100

Nennen Sie drei typische Messorte für die Pulsmessung (lateinische Bezeichnung).

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Welche zwei Werte werden beim Blutdruck angegeben?

Systole und Diastole.

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Beschreiben Sie Schritt für Schritt, wie eine Pupillenkontrolle fachgerecht durchgeführt wird.  

  • Patient:in informieren, Raum leicht abdunkeln.

  • Pupillen zuerst ohne Licht beurteilen (Größe, Form, Gleichheit).

  • Lampe seitlich ans Auge, kurz hineinleuchten → direkte Lichtreaktion beobachten.

  • In ein Auge leuchten und die Pupille des anderen Auges beobachten → indirekte Reaktion.

  • Befund dokumentieren: Größe, Form, isokor/anisokor, direkte & indirekte Reaktion (prompt/verzögert/keine).

200

Nennen Sie zwei Eigenschaften, die bei der Pulsmessung beurteilt werden.

Frequenz, Rhythmus, Qualität/Stärke

200

Wie heißt ein Blutdruck von 90/60 mmHg?

Hypotonie

200

Nennen Sie zwei Messorte für die Körpertemperatur.

Axillar, oral, rektal, tympanal

300

Eine Krankenpflegehelferin misst bei einer Bewohnerin einen Puls von 48/min, rhythmisch.

Wie heißt dieser Pulsbefund und was bedeutet er?  

Bradykardie = zu niedriger Puls. Hinweis auf evtl. Medikamentenwirkung, Sportlerinnen-Herz, Herzreizleitungsstörung.

300

Nennen Sie drei typische Fehlerquellen bei der manuellen Blutdruckmessung.

  • Manschette zu klein/zu groß

  • Arm nicht auf Herzhöhe

  • Manschette nicht richtig angelegt

  • Zu schnelles oder zu langsames Ablassen 

300

Was bedeutet der Bewusstseinsgrad „somnolent“?

Schläfrig, aber durch Ansprache weckbar.

400

Warum soll man den Daumen nicht zur Pulsmessung verwenden?

Weil der Daumen einen eigenen kräftigen Puls hat und das Ergebnis verfälscht.

400

Geben Sie die Normwerte für den Blutdruck eines gesunden erwachsenen Menschen an und erklären Sie, ab welchen Werten man von Hypotonie bzw. Hypertonie spricht.

  • Normwert: ca. 120/80 mmHg

  • Hypotonie: unter 100/60 mmHg

  • Hypertonie: ab 140/90 mmHg (dauerhaft erhöht)

400

Welche pflegerischen Maßnahmen führen Sie im Fieberanstieg und der Fieberhöhe durch?

Fieberanstieg: Unterstützung des Körpers beim Wärmeanstieg (-> Erreichen des SOLL-Wertes) durch warme Tees, Decken, warme Kompressen...

Fieberhöhe: Vermeidung des Hitzestaus, Gewährleisten von Ruhephasen und adaptierter Unterstützung, Kontrolle der Flüssigkeitsaufnahme, vermehrter Hinweis über Notwendigkeit des Trinkens (Trinkprotokoll?)

500

Eine 82-jährige Patientin hat Fieber (38,8 °C) und einen Puls von 122/min, weich tastbar. 

Wie bewerten Sie den Puls und was könnte die Ursache sein?

Tachykardie; weich = schlecht gefüllte Gefäße. Ursache wahrscheinlich Fieber, evtl. Infekt, Flüssigkeitsmangel oder Kreislaufbelastung.

500

Ihre Patientin hat einen hypertonen Blutdruck und fragt sie, ab wann dies ärztlich abgeklärt werden muss. Was antworten Sie?

- wiederholt über 140/90 mmHg – also an mehreren Tagen in Ruhe gemessen und nicht nur einmal

- Wenn Werte über ~160mmHg systolisch/ ~100mmHg diastolisch auftreten oder Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Brustschmerzen, Luftnot oder Sehstörungen dazukommen

500

Ein 3-jähriges Kind entwickelt plötzlich hohes Fieber (39,8 °C).
Kurz darauf beginnt es:

  • Mit Armen und Beinen rhythmisch zu zucken

  • Augen rollen nach oben

  • Das Kind reagiert nicht auf Ansprechen

  • Dauer bisher 1 Minute

Die Mutter ist panisch und ruft nach Hilfe.

Worauf deutet die Beobachtung hin?

  • Ruhe bewahren (für Kind & Mutter)

  • Kind vor Verletzungen schützen

  • Auf die Seite bringen (Seitenlage) → Freihalten der Atemwege

  • Zeit stoppen

  • Fieber senken nach dem Anfall

  • Kleidung lockern

  • Ärztliche Abklärung bei Erstkrampf oder >5 Minuten Krampfdauer