Angepasstheiten & Umweltfaktoren
Populationen & Wachstum
Wechselbeziehungen & Ökologische Nische
Stoff- und Energiefluss
Mensch & Ökosysteme
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Wie nennt man den Bereich eines Umweltfaktors, indem eine Lebewesen überleben kann?

Toleranzbereich

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Wie nennt man das Wachstum einer Population mit unbegrenzten Ressorcen?

Exponentielles Wachstum

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Nenne drei Formen der Wechselbeziehungen zwischen Arten und erkläre sie kurz.

Symbiose (++), Parasitismus (+-), Konkurrenz(--), Räuber-Beute (+-), Kommensalismus (+o)

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Wie heißen Organismen die organische Stoffe aus anorganischen herstellen?

Destruenten
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Was sind Zeigerarten?

Art, deren Vorkommen bestimmte Umweltbedingungen anzeigt

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Wie lautet der Fachbegriff für Tiere, ...

- die ihr Körpertemperatur selbst regulieren können

- deren Körpertemperatur von der Umwelt abhängt.

- homoiotherm

- poikilotherm

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Wie nennt sich das Wachstumsmodell bei dem eine Umweltskapazitätsgrenze K berücksichtigt wird?

Logistisches Wachstum

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Definiere die ökologische Nische.

Gesamtheit aller biotischen und abiotischen Umwelteinflüsse, die auf einen Organismus wirken

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Erkläre, warum man in einem Ökosystem von einem Energiefluss aber nicht von einem Energiekreislauf spricht.

Weil Energie bei jeder Trophieebene als Wärme verloren geht und nicht zurückgeführt wird.

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Nenne die drei Säulen der Nachhaltigkeit.

Ökologie, Ökonomie, Soziales
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Definiere die RGT-Regel.

Ene Termperaturerhöhung um +10°C steigert die Reaktionsgeschwindigkeit biochemischer Prozesse auf das Doppelte (im physiologischen Bereich).

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Nenne zwei Merkmale von r-Strategen?

viele Nachkommen, kurze Lebensdauer, geringe Brutpflege, hohe Sterblichkeit

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Erkläre, womit zu rechnen ist, wenn zwei Arten mit identischer ökologischer Nische im selben Lebensraum vorkommen.

Konkurrenzausschlussprinzip:
Zwei Arten mit identischer ökologischer Nische können langfristig nicht koexistieren. Entweder verdrängt die eine Art die andere oder es kommt zur Nischendifferenzierung.

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Erkläre, warum die Energie von Trophieebene zu Trophieebene abnimmt.

Energieverlust (Wäre), Stoffwechsel, Bewegung, ...

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Erkläre, wie der Mensch den Kohlenstoffkreislauf beeinflusst (anhand zwei konkreter Beispiele).

Verbrennung fossiler Brennstoffe, Stilllegung von Mooren, Brandrodung

= mehr CO2
--> menschengemachter Treibhauseffekt
--> Klimawandel

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Erkläre die Bergmannsche und die Allensche Regel anhand eines Beispiels.

Bergmann: Homoiotherme Tiere sind in kalten Regionen größer (geringerer Wärmeverlust durch Oberflächen-Volumen-Verhältnis), z.B. Pinguine

Allen: Körperanhänge homiothermer Tiere sind in warmen Regionen größer/länger (Wärmeabgabe), z.B. Polarfuchs und Wüstenfuchs

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Unterscheide dichteabhängig und dichteunabhängige Faktoren mit je zwei Beispielen.

dichteabhängig: Konkurrenz um ... , Krankheit, Parasiten

dichteunabhängig: Frost, Dürre, Naturkatastrophen

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Nenne die Lotka-Volterra-Regeln und beurteile ihre Aussagekraft.

1. Periodische Schwankungen der Populationsgrößen von Räuber und Beute, wobei Räuberpopulation zeitlich verzögert folgt

2. Langfristig schwanken beide Populationsgrößen um einen konstanten Mittelwert.

3. Werden beide Populationen dezimiert, erholt sich die Beutepopulation schneller.

Einschränkungen: Regeln gelten nur unter idealisierten Bedingungen, Realität häufig komplexer (z.B. durch Mehrartensysteme, Umweltfaktoren, ...)

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Zeichne vereinfacht den Kohlenstoffkreis an.

CO2 - Fotosynthese - Biomasse - Atmung/Zersetzung - CO2 

Kreislaufgrafik sehr sinnvoll

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Erkläre die Bedeutung der Biodiversität für Ökosysteme.

erhöht Stabilität, Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit (gegenüber z.B. Klimaschwankungen, Schädlingsbefall) von Ökosystemen

Bsp.: Borkenkäfer in Monokulturen