klassisches konditionieren
operantes konditionieren
lernen am Modell
gemischt
gemischt
100

Was versteht man unter klassischem Konditionieren nach Pawlow?

Klassisches Konditionieren ist ein Lernprozess, bei dem ein ursprünglich neutraler Reiz durch wiederholte Kopplung mit einem unkonditionierten Reiz die Fähigkeit erwirbt, eine konditionierte Reaktion auszulösen.

100

Was ist operantes Konditionieren?

Was ist operantes Konditionieren?

100

Was versteht man unter „Lernen am Modell“ nach Bandura?

Lernen durch Beobachtung und Nachahmung des Verhaltens anderer.

100

Was ist ein neutraler Reiz? Nenne ein Beispiel 

Ein Reiz, der zunächst keine bestimmte Reaktion auslöst.


Beispiel: Das Klingeln einer Glocke bedeutet für einen Hund anfangs nichts.


100

Was ist ein konditionierter Reiz?


Ein ursprünglich neutraler Reiz, der nach dem Lernen eine Reaktion auslöst.


Beispiel: Die Glocke löst beim Hund Speichelfluss aus.


200

Nenne die 5 Reize 

Neutraler Stimulus

Unkonditionierter Stimulus 

Unkonditionierte Reaktion 

Konditionierter Stimulus

Konditionierte Reaktion 

200

Was ist ein primärer Verstärker?

Befriedigt ein Grundbedürfnis (z. B. Essen).

200

Wie nennt Bandura den Prozess, bei dem eine Person das Verhalten eines Modells übernimmt?

Imitation oder Modelllernen.

200

Ein Kind bekommt beim Zahnarzt Schmerzen und hat später schon beim Anblick der Praxis Angst. Welcher Lernprozess liegt vor?

Nenne ein Beispiel 

Klassisches Konditionieren.


Beispiel: Praxis (neutraler Reiz) + Schmerz → Angst. Später löst die Praxis allein Angst aus.


200

Was ist eine Bestrafung?


Eine Konsequenz, die dazu führt, dass ein Verhalten seltener gezeigt wird.


Beispiel: Ein Schüler bekommt eine Zusatzaufgabe, weil er den Unterricht stört.


300

Welche Rolle spielt die Kontiguität im klassischen Konditionieren?

Reize müssen zeitlich eng gekoppelt auftreten, damit Konditionierung gelingt.

300

Was unterscheidet positive von negativer Verstärkung?

Positiv: etwas Angenehmes kommt dazu; negativ: etwas Unangenehmes fällt weg

300

Welche vier Phasen umfasst Banduras Modelllernprozess?

Aufmerksamkeit, Behalten, Reproduktion, Motivation.

300

Was versteht man unter positiver Verstärkung?

Nenne ein Beispiel 

Nach einem Verhalten wird etwas Angenehmes gegeben, damit das Verhalten häufiger auftritt.


Beispiel: Ein Schüler erhält Lob für seine Hausaufgaben und macht sie künftig öfter.


300

Warum sind Vorbilder wichtig?


Menschen lernen durch das Beobachten anderer.


Beispiel: Ein Kind sagt „Danke“, weil es die Eltern dabei beobachtet.


400

Was versteht man unter Reizgeneralisierung im klassischen Konditionieren?

Ein konditionierter Stimulus löst die konditionierte Reaktion auch bei ähnlichen Reizen aus.

400

Was bewirken variable Quotenpläne?

Sehr hohe, stabile Reaktionsrate.

400

Warum ist die Motivation entscheidend für das Lernen am Modell?

Nur wenn das Verhalten als lohnend erlebt wird, wird es tatsächlich ausgeführt.

400

Ein Kind räumt sein Zimmer auf, damit die Eltern nicht mehr schimpfen. Welche Form der Verstärkung liegt vor?

Nenne ein Beispiel 

Negative Verstärkung.


Beispiel: Das unangenehme Schimpfen fällt weg, deshalb wird das Aufräumen häufiger gezeigt.


400

Eine Person wird von einem Hund gebissen und hat später Angst vor allen Hunden. Welcher Lernprozess könnte das erklären?


Klassisches Konditionieren.


Beispiel: Hund + Schmerz → Angst; später löst schon der Anblick eines Hundes Angst aus.


500

Welche Beziehung besteht zwischen unkonditionierte Reaktion Und konditionierte Reaktion ?

Beide Reaktionen sind ähnlich, aber die unkonditionierte Reaktion ist angeboren, die konditionierte Reaktion erworben.

500

Was ist Shaping?

Schrittweise Verstärkung von Annäherungen an das Zielverhalten.

500

Wie kann Banduras Theorie in der Erziehung angewendet werden?

Durch Vorbildverhalten, Erwachsene zeigen gewünschtes Verhalten, das Kinder übernehmen.

500

Ein Jugendlicher sieht, wie ein Mitschüler für höfliches Verhalten gelobt wird. Danach verhält er sich ebenfalls höflich. Erkläre dies mit Banduras Theorie.


Der Jugendliche beobachtet das Modell, merkt sich das Verhalten und übernimmt es, weil das Modell dafür belohnt wurde (stellvertretende Verstärkung).


Beispiel: Mitschüler wird gelobt → Beobachter verhält sich genauso höflich.


500

Worin besteht der Unterschied zwischen Bandura und Skinner?


Skinner erklärt Lernen durch Konsequenzen des eigenen Verhaltens, Bandura durch Beobachtung anderer.

Beispiel:

  • Skinner: Ein Kind lernt aufzuräumen, weil es dafür Lob bekommt.
  • Bandura: Ein Kind lernt aufzuräumen, weil es sieht, wie sein Geschwisterkind dafür gelobt wird.