Bilderbuchbetrachtung I
Bilderbuchbetrachtung II
Literacy I
Literacy II
Diagramme
100

Nenne drei Bilderbuch-Klassiker.

Raupe Nimmersatt

Wo die wilden Kerle wohnen

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat

Regenbogenfisch

100

Was bedeutet Empathiefähigkeit?

Die Fähigkeit, sich in andere Figuren / Personen hineinzuversetzen und deren Perspektive einzunehmen

100

Was bezeichnet man die ersten drei Lebensjahre eines Kindes entwicklungspsychologisch?

sensible Phase

100

Was bedeutet Literacy in etwa auf Deutsch übersetzt?

Alphabetisierung, Literarisierung

100

Was bedeutet das n bei Diagrammen / Studien?

n = numerus, Anzahl der Befragten

200

Nenne ein Beispiel für eine geschlossene Frage und erläutere, warum sich diese eher nicht für die Sprachbildung im Kitaalltag eignet.

Hattest du schöne Ferien?

Kind wird nicht zum Sprechen angeregt, kann nur mit "Ja" oder "Nein" antworten.

200

Was macht eine FK bei kindlichen Äußerungen wie "Da sind viele Vogels."

indirekte Fehlerkorrektur: "Ja, ich habe auch viele Vögel gesehen."

-> Äußerung des Kindes wird nicht direkt verbessert, sondern indirekt aufgrgriffen und korrekt umformuliert

200

Nenne 3 Elemente einer literacy-förderlichen Raumgestaltung.

Namensschilder

Beschriftung Spielzeugkisten

Geburtstagskalender

Kalender

Anlauttafel mit Tieren

Schreibmaterialien

200

Erkläre, welche Funktionen die Schriftsprache für eine Gesellschaft hat.

- mündliche Sprache speichern und konservieren


- sich mitteilen, kommunizieren

200

Nenne vier Diagrammarten.

-Kreisdiagramm / Tortendiagramm

- Kurvendiagramm

- Balkendiagramm

- Säulendiagramm

300

Nenne fünf Entwicklungsbereiche, die durch die Bilderbuchbetrachtung gefördert werden.

sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Wortschatzerweiterung, Grammatik / Satzbau

Empathiefähigkeit, soziale Kompetenzen

Medienkompetenz

Fantasiefähigkeit, Kreativität

Sprechregeln, Erzählfähigkeit

300

Nenne die drei Teilbereiche der phonologischen Bewusstheit.

Reimwörter bilden (Haus-Maus-raus)

Anlaute raushören (A wie Affe und Anna)

Silben trennen (An-ti-lo-pe)

300

Was muss eine päd. FK bedenken, wenn über Buchstaben gesprochen wird?

Sie muss den Buchstabenlaut ("fff") und nicht den Buchstabennamen ("eff") verwenden.

300

Nenne drei Rollenspiele, in denen literacy-förderliche Materialien verwendet werden können.

Restaurant (Speisekarte, Bestellblock, Rechnung)

Postamt (Brief, Umschlag, Adresse, Briefmarke)

Reisebüro (Katalog, Flugtickets)

Kaufladen (Preisschild, Geld, Kasse)

300

Wie bezeichnet man die Textsorte Diagramm genauer?

diskontinuierliche oder nicht-lineare Sachtexte

400

Nenne die Unterscheide zwischen der klassischen und dialogischen Bilderbuchbetrachtung.

klassisch: Fachkraft liest vor, größere Gruppe, Kinder hören zu, sind passiv, Fragen eher nicht vorgesehen

dialogisch: mit wenig Kindern, Kinder kommen mit SPA in Gespräch, sind aktiv, werden einbezogen, Kommentare und Fragen erwünscht;

Dialogische BBB regt Kinder zum Sprechen und zur Auseinandersetzung mit Inhalt und Thematik des Buches an, Bildungschance

400

Definiere den Begriff der phonologischen Bewusstheit.

Unter phonologischer Bewusstheit versteht man die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit von der Bedeutung einer Mitteilung abzuwenden und auf den formalen Aspekt der Sprache zu lenken.

400

Wie geht eine päd. Fachkraft mit den ersten "Buchstabenversuchen" (krakelige Symbole) um?

Anerkennung und Würdigung, Förderung der Selbstwirksamkeitserfahrung des Kindes durch "Lesen", Ermuntern zu weiteren Schreibversuchen

400

Was ist ein Kinderdiktat?

Welche Erfahrungen macht das Kind bei einem Kinderdiktat?

Kind diktiert FK eine Geschichte / Erlebnis (z.B. Ausflug, Ferien), FK verschriftlicht das Gesagte;

Kind erlebt dabei, wie sich mündliche in schriftliche Sprache umwandelt und lernt, das Gesagte geordnet und strukturiert wiederzugeben, schärft Verständnis für narrative Erzählformen

400

Welcher Diagrammtyp eignet sich, wenn jeder der Befragten nur eine Antwortmöglichkeit hat? Wieviel Prozent ergeben alle Werte zusammen?

Kreisdiagramm, 100 %

500

Erläutere die Vorteile der dialogischen Bilderbuchbetrachtung für die Sprachbildung.

Dialogische BBB regt Kinder zum Sprechen und zur Auseinandersetzung mit Inhalt und Thematik des Buches an, Bildungschance, Transfer auf Lebenswelt

500

Was sind die Unterschiede zwischen einer Bilderbuchbetrachtung und einem Hörbuch? Oder anders formuliert: Was kann ein Hörbuch nicht?

- Zurückgehen und Verweilen, nicht-lineares Vorgehen

- Nachfragen (Inhalt oder Befindlichkeit des Kindes)

- auf Bilder verweisen, fokussieren

- Bedürfnisorientierung

- Sprachanregung

- Nähe, Wärme, Zuhören

- Mimik, Gestik

500

Nenne alle Teilkompetenzen des Literacy-Begriffs (laut Text).

Text- und Sinnverständnis, sprachliche Abstraktionsfähigkeit, Lesefreude, Vertrautheit mit Büchern, Fähigkeit sich schriftlich auszudrücken, Vertrautheit mit Schriftsprache oder mit literarischer Sprache, Medienkompetenz, Lese- und Schreibkompetenz

500

Erläutere, warum die Literacy-Bildung in der Kita einen Platz haben muss.

Gerade Kinder, die aus literacy-armen Elternhaus kommen, müssen erkennen, welche Funktion Schriftkultur im Alltag hat (Konservieren und speichern, Kommunikation), damit sie in der Grundschule motiviert sind, Schriftsprache zu erlernen.

500

Wann ist eine Studie "repräsentativ"?

  • Stichprobe bildet die Bevölkerung gut ab (z. B. Alter, Geschlecht, Bildung).
  • Auswahl zufällig → Nicht nur bestimmte Gruppen werden befragt (Lehrer etc.)
  • Die Stichprobe ist ausreichend groß.