Putz
Estrich
Fliesen & Platten
Asbest
Abdichtung
100

Nennen Sie die vier Hauptbestandteile eines mineralisch gebundenen Putzmörtel.

Bindemittel, Gesteinskörnung, Anmachwasser, Zusatzmittel/Zusätze

100

Benennen Sie die drei Estricharten.

 Verbundestrich, Estrich auf Trennschicht, Estrich auf Dämmschicht / schwimmender Estrich 

100

Nennen Sie drei Werkstoffe aus denen Platten bestehen können.

Beton, Feinsteinzeug, Keramik, Naturstein

100

Nennen Sie vier Bauteile oder Baustoffe, in denen Asbest bei einem Gebäude aus den 1970er Jahren vorkommen kann.

Fliesenkleber/Bodenkleber; alte PVC-/Cushion-Vinyl-Beläge
Asbestzement-Dach-/Fassadenplatten; Putz oder Spachtelmasse

100

Nennen Sie den häufigsten Grund für eine Abdichtung.

Feuchtigkeit bzw. Wasser

200

Benennen Sie die Bestandteile eines Putzsystems.

Putzgrund, Putzgrundvorbereitung, Unterputz und Oberputz

200

Zählen Sie drei Aufgaben eines Estrichs auf.

- Schaffen eines ebenen Untergrundes

- Aufnahme und Verteilung von Lasten

- Verbesserung des Trittschallschutzes bzw. Wärmeschutzes

- evtl. Ausbilden eines Gefälles

- evtl. Aufnahme von Heizleitungen

200

Nennen Sie die beiden (2) Verfahren des Mörtelauftrages bei Fliesen.

Dickbettverfahren und Dünnbettverfahren

200

Zählen Sie 3 Vorteile von Asbest, der "Wunderfaser", auf.

  • Hitzebeständig bzw. temperaturbeständig 

  • Günstige Faser bzw. billig 

  • Hohe Zugfestigkeit 

  • Verspinnbar 

  • Wasserundurchlässig bzw. Witterungsbeständig 

  • Guter Wärme- und Schallschutz 

200

Nennen Sie drei Arten von Abdichtungen.

Waagerechte Abdichtung, Senkrechte Abdichtung, Abdichtungsstoffe

300

Beschreiben Sie eine Mörtelgruppe. (Mörtelart, typishe Anwendung)

Mörtel mit Luftkalk 

Innenbereiche, Denkmalpflege 


Mörtel mit hydraulischem Kalk 

Innen- und Außenbereich, Denkmalpflege 


Kalkzementmörtel 

Innen- und Außenbereich, Sockelbereich, Feuchträume 

 

Zementmörtel 

Innen- und Außenbereich, Kellerwände und Sockelbereich, Feuchträume 


Gips/ Gipskalkmörtel 

Innenbereich, Küchen und Bäder (Deckenputz) 

300

Erklären Sie, wie beim Estrich der Trittschall oder Wärmeschutz gewährleistet wird.

Der "schwimmende Estrich" wird komplett von den Wänden und der Rohdecke entkoppelt durch eine Dämmschicht und einen Randstreifen. Dabei wird die Schallübertragung minimiert und Wärmeverluste verhindert.

300

Erklären Sie, warum man ein Gefälle bei Terassen einbaut und in welche Richtung das Gefälle hergestellt wird.

Bei Terrassen baut man ein Gefälle ein um Feuchteschäden und anstauendes Wasser an der Fassade zu verhindern. Das Gefälle wird immer von der Fassade weg hergestellt, damit das Wasser abfließen kann.

300

Erklären Sie, welche „versteckte Gefahr“ von Asbest ausgeht, wenn man ein Haus saniert.  

Vielen ist das Risiko von Asbest nicht bekannt. Es erfordert Wissen über die Gefahr und den Umgang mit Asbest. Asbest ist in vielen Produkten enthalten, die vor 1993 hergestellt wurden. Oft ist Asbest nicht auf den ersten Blick Asbest erkennbar, da er häufig tief verbaut ist.

300

Benennen Sie drei Arten von Schutzschichten oder Materialien für Abdichtungen. 

kapilarrbrechende Schicht, Trennschicht, wasserabweisende Dämmschicht, Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen, Asphaltmastix

400

Analysieren Sie drei mögliche Ursachen für die Risse und Feuchteschäden im Außenputz am Terrassenanschluss.

Mögliche Ursachen: fehlendes/zu geringes Gefälle, dadurch Wasserstau am Anschluss;
mangelhafter Tür-/Hausanschluss bzw. fehlende Abdichtung; Frost-Tau-Wechsel;
Setzungen/Bewegungen im Terrassenaufbau oder ungeeigneter Putzgrund/Putzaufbau.

400

Beschreiben Sie, warum bei Zementestrich Fugen auszuführen sind.

Fugen im Estrichbau sind essenzielle Sollbruch- und Trennstellen, die Spannungen aus Schwinden, Temperaturwechseln oder Bauteilbewegungen aufnehmen und so unkontrollierte Rissbildung verhindern.

400

Beschreiben Sie die Merkmale einer Plattenart.

Betonplatte: robust, günstig und häufig in vielen Formaten erhältlich 

Feinsteinzeug / keramische Platte: geringe Wasseraufnahme und pflegeleicht 

Natursteinplatte:  natürliche Optik, jedes Stück kann unterschiedlich sein 

400

Ordnen Sie die Arbeitsschritte einer sicheren Probenahme in die richtige Reihenfolge.

1. PSA anlegen, z. B. Maske, Handschuhe, Schutzkleidung 

2. Probestelle befeuchten 

3. Kleine Probe vorsichtig entnehmen 

4. Probe luftdicht verpacken und ins Labor schicken 

5. Arbeitsbereich reinigen und Staub vermeiden 



400

Nennen Sie vier Arten der Einwirkung von Wasser.

- Bodenfeuchte 

- nichtdrückendes Wasser

- drückendes Wasser

- Nichtdrückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken

- Spritzwasser am Wandsockel

- Kapillarwasser in und unter erdberührten Wänden

500

Vergleichen Sie den Nassputz mit dem Wandtrockenputz. Welche Vor- und Nachteile fallen Ihnen ein.

Nassputz: weniger Arbeitsschritte, direkter Auftrag möglich, günstiger, verschiedene Mörtelgruppen etc.

Wandtrockenputz: weniger Trocknungszeit, größere Flächendeckung, besseres Raumklima, weniger Schmutz etc.

500

Erläutern Sie, was unter der "Nachbehandlung" eines Zementestrichs zu verstehen ist.

Ähnlich wie beim Beton, muss der Estrich vor dem schnellen Austrocknen geschützt werden. Kontrolliertes Lüften und ggf. Aufheizen durch die Fußbodenheizung sind mögliche Nachbehandlungsmöglichkeiten. Zudem darf er nicht betreten oder belastet werden in den ersten 24 Stunden.

500

Im Innenraum sollen neue Fliesen im Dünnbettverfahren auf den Estrich verlegt werden. Erklären Sie, warum das Dünnbettverfahren einen ebenen Untergrund braucht und welche Folgen ein unebener Untergrund haben kann.

Das Dünnbettverfahren hat nur eine dünne Kleberschicht und gleicht keine größeren Unebenheiten aus.
Der Untergrund muss deshalb eben, tragfähig und sauber sein.
Ein unebener Untergrund kann zu Hohllagen, kippelnden oder brechenden Fliesen, Rissen und Ablösungen führen.

500

Beurteilen Sie, warum für Sie als Handwerker:in immer noch ein Risiko besteht.

- versteckte Gefahr

- Risikokontakt auf der Baustelle

- tagtäglich arbeiten wir mir Baustoffen


500

Erläutern Sie, wie aufsteigende Feuchte in den Wänden verhinert werden kann. 

Waagerechte Abdichtungen in den Wänden unterbinden aufsteigende Feuchte in höhere Geschosse und vermeiden Schäden durch Feuchtigkeit.