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Ausgrenzung & Verfolgung
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Wie hieß die Jugendorganisation für 10- bis 14-jährige Jungen?

Deutsches Jungvolk (DJ)

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Zu welcher Rolle sollten die Jungen im NS-Staat vorrangig erzogen werden?

Zum Soldaten (kämpferisch, opferbereit, gehorsam)

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Mit welchem Gruß musste der Unterricht in jedem Klassenzimmer begonnen werden?

Mit dem Hitlergruß („Heil Hitler“)

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 In welchem Jahr übernahmen die Nationalsozialisten und Hitler die Macht in Deutschland?

1933

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Welche Bevölkerungsgruppe war von Beginn an von der Mitgliedschaft in der HJ ausgeschlossen?

Jüdische Jugendliche (bzw. Nicht-Arier)

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Wie hieß die NS-Organisation für Mädchen ab 14 Jahren?

Bund Deutscher Mädel (BDM)

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Welche Hauptaufgabe sahen die Nationalsozialisten für Mädchen und Frauen vor?

Rolle als Hausfrau und Mutter („erbgesunder“ Nachwuchs)

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Welches Fach wurde im Stundenplan massiv aufgestockt, um die körperliche Fitness zu steigern?

Sport (Leibeserziehung / Wehrsport)

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In welchem Jahr wurde das „Gesetz über die Hitlerjugend“ erlassen?

1936

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Was geschah ab 1933 mit jüdischen Lehrkräften an staatlichen Schulen?

Sie wurden entlassen und durften nicht mehr unterrichten.

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Welcher Organisation mussten Lehrerinnen und Lehrer im NS-Staat verpflichtend beitreten?

NS-Lehrerbund(NSLB)

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Nenne zwei typische „soldatische Tugenden“, die im Zeltlager und Alltag trainiert wurden.

Disziplin, Gehorsam, Härte, Opferbereitschaft oder Kameradschaft

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Welches Bild hing zur politischen Beeinflussung in jedem Klassenraum?

Ein Porträt von Adolf Hitler

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Wann wurde die Hitlerjugend ursprünglich gegründet?

1926

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Wie wurden jüdische Kinder im Schulalltag vor ihrer Mitschülerschaft gedemütigt (Beispiel aus Zeitzeugenberichten)?

Zuweisung einer separaten Schulbank am Rand, Beschimpfungen, Mobbing und körperliche Angriffe in den Pausen.

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Wie nannten sich die 10- bis 14-jährigen Mädchen innerhalb der Jugendorganisationen?

Jungmädel (JM)

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Welche Art von Ausbildung diente bei den Jungen der direkten Vorbereitung auf den Kriegsdienst?

Die vormilitärische Ausbildung (Wehrsport, Schießübungen, Geländemärsche)

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Welche beiden Themen bestimmten ab 1936/37 maßgeblich den Biologieunterricht?

Vererbungslehre und Rassenkunde

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Was besagte das Gesetz von 1936 bezüglich des Einflusses des Elternhauses auf die Erziehung?

Die Jugend wurde „außer in Elternhaus und Schule“ der HJ unterstellt (der Staat beanspruchte die Erziehungshoheit)

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Welcher Fachbegriff beschreibt die Anpassung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen an die NS-Ideologie?

Gleichschaltung

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Welche Spezialformationen gab es innerhalb der HJ für technisch und sportlich interessierte Jugendliche (nenne mindestens zwei)?

Reiter-, Motor-, Flieger- oder Nachrichten-HJ / Fanfarenzüge

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Mit welchem ideologischen Begriff begründete das Regime, dass Mädchen nur „gesunde Kinder“ zur Welt bringen sollten?

Rassenhygiene (oder Eugenik / Erbgesundheitslehre)

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Welcher Schwerpunkt wurde dem Fach Geschichte aufgezwungen?

Die einseitige Konzentration auf deutsche Geschichte und die angebliche Überlegenheit der „nordischen Rasse“

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In welchem Jahr wurde die Mitgliedschaft in der HJ durch die Jugenddienstpflicht endgültig für alle Jugendlichen verpflichtend gemacht?

1939 (Zweite Durchführungsverordnung)

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Nach welchem historischen Ereignis im November 1938 durften jüdische Kinder überhaupt keine öffentlichen Schulen mehr besuchen?

Nach den Novemberpogromen 1938 (Reichspogromnacht am 9./10. November)