Gegenstand
Begriffe
Erbsenpflanze
Regeln
100

Was war der Gegenstand von Mendels Versuchen?

  • Er forschte an Gartenerbsen.
100

Was bedeutet der Begriff „Merkmal“?

  • Merkmal meint eine Eigenschaft eines Lebewesens, z. B. die Farbe der Blüte.
100

Wie funktioniert die künstliche Bestäubung?

  • Bei der künstlichen Bestäubung wird die Erbsenknospe geöffnet bevor die Staubbeutel geplatzt sind und die Staubbeutel entfernt. Jetzt wird die Narbe mit dem Pollen der zur Kreuzung ausgewählten Pflanze belegt.
100

Wie lautet die 1. Mendelsche Regel?

  • Uniformitätsregel (1. Mendelsche Regel): Kreuzt man zwei Individuen einer Art, die sich in einem Merkmal unterscheiden, für das sie beide reinerbig sind (homozygot), so sind die Nachkommen der ersten Filialgeneration (F1) im betrachteten Merkmal alle gleich (uniform), sowohl im Genotyp als auch im Phänotyp. Dies gilt auch für die reziproke Kreuzung.
200

Wann und wo führte Mendel seine Untersuchungen durch?

  • Mendel führte seine Versuche um1850 in Brünn durch.
200

Was bedeutet der Begriff „reinerbig“?

  • Reinerbig bedeutet das Vorhandensein gleicher Allele eines Gens.
200

Beschreibe stichwortartig den Vorgang der Befruchtung bei der Erbse!

  • Pollenschläuche platzen, Blütenstaub setzt sich auf der Pollenbürste der Narbe fest, Pollenschläuche wachsen und befruchten die Eizelle.
200

Wie lautet die 2. Mendelsche Regel?

  • Spaltungsregel (2. Mendelsche Regel): Kreuzt man die Individuen der F1-Generation untereinander, so treten die Merkmale der Parentalgeneration (P) in der F2-Generation in einem bestimmten Zahlenverhältnis wieder auf. Beim dominant-rezessiven Erbgang erfolgt die Aufspaltung im Phänotyp im Verhältnis 3:1 und im Genotyp im Verhältnis 1:2:1.
300

Wieso eignet sich die Erbse besonders gut für Kreuzungsversuche? Erkläre!

  • Erbsen bestäuben sich selbst durch eigenen Blütenstaub. Dadurch kann keine ungewollte Fremdbestäubung die Versuchsergebnisse beeinflussen.
300

Erkläre die Begriffe intermediärer und dominant-rezessiver Erbgang!

  • Intermediär, lat. für dazwischen liegend, bezeichnet Erbgänge, bei denen im äußeren Erscheinungsbild eine zwischen zwei unterschiedlichen Merkmalen liegende Mischform ausgebildet wird.
  • Bei der dominant-rezessiven Form der Vererbung setzt sich das dominante Allel gegenüber dem rezessiven Allel durch.
300

Was gehört zu einer Generation der Erbse?

  • Zu einer Generation gehören Samen, die Pflanze, die Blüte, die Hülse.
300

Wie lautet die 3. Mendelsche Regel?

  1. Unabhängigkeitsregel oder Neukombinationsregel (3. Mendelsche Regel): Werden bei einer Kreuzung zwei oder mehr Merkmale betrachtet, die unabhängig voneinander vererbt werden, so werden die Erbanlagen (Gene) für diese Merkmale unabhängig voneinander verteilt und in der Nachkommenschaft neu kombiniert. In der F2-Generation treten dabei alle Merkmalskombinationen in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf (bei zwei Merkmalen 9:3:3:1).