LF 2 Rechtsformen
LF 2 Bilanz & Co
Gemischtes
LF 6 Kündigung
LF 6 Gehaltsabrechnung
LF 6 Personalbeschaffung
100

Nennen Sie die zwei Organe einer GmbH

Geschäftsführung

Gesellschafterversammlung

100

Erläutern Sie den Unterschied zwischen Buchinventur und körperlicher Inventur. 

Die körperliche Inventur erfolgt durch zählen, messen, wiegen oder schätzen von physischen Vermögensgegenständen. 

Die Buchinventur bezieht sich auf immaterielle Vermögensgegenstände die anhand von Belegen erfasst werden. 

100

Welche 2 Inhalte enhält ein qualifiziertes, nicht aber ein einfaches Arbeitszeugnis?

Angaben zum Verhalten und zur Leistung des Arbeitnehmers. 

100

Nennen Sie die 3 Arten der sozial gerechtfertigten Kündigung

Verhaltensbedingte Kündigung

Personenbedingte Kündigung

Betriebsbedingte Kündigung

100

Welche Steuerklasse hat ein alleinerziehender Vater?

II

100

Wie wirkt sich ein Minderbedarf auf den Bruttopersonalbedarf aus?

Er verringert den Bruttopersonalbedarf. 

200

Wonach verteilt sich der Gewinn einer OHG auf die Gesellschafter?

Im Verhältnis der Kapitaleinlagen.

200

Nennen Sie Unterschiede zwischen Inventar und Bilanz.

Das Inventar ist ein detailliertes, ausführliches Bestandsverzeichnis aller Vermögenswerte und Schulden eines Unternehmens nach Art, Menge und Wert, dargestellt in Staffelform. Die Bilanz hingegen ist eine stark verdichtete, kurzgefasste Übersicht dieser Daten in Kontoform

200

Nennen Sie zwei externe Stakeholder eines Unternehmens

Kunden

Lieferanten

Investoren/Geldgeber

Gesellschaft

200

Aus welchen Gründen darf gemäß des AGG niemandem gekündigt werden?

Religion, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft

200

Von welcher Größe wird der Arbeitnehmerkammerbeitrag berechnet?

Vom steuerpflichtigen Bruttoeinkommen

200

Welcher Note entspricht die Formulierung "zur vollen Zufriedenheit"?

Note 3

300

Erläutern Sie die Rollenverteilung der Gesellschafter einer KG.

Komplementär (Vollhafter): Führt die Geschäfte

Kommanditist (Teilhafter): Leistet eine Einlage, hat Informationsrecht

300

Erläutern Sie den Unterschied zwischen Stichtagsinventur und verlegter Inventur. 

Die Stichtagsinventur findet am letzten Tag des Geschäftsjahres statt (bzw. bis zu 10 Tagen davor und danach). Die verlegte Inventur kann 3 Monate vor bis 2 Monate nach dem Stichtag erfolgen. Die Bestände werden durch Zu- und Abgänge wertmäßig auf den Bilanzstichtag fort- oder zurückgerechnet 

300

Unterscheiden Sie Datenschutz und Datensicherheit.

Datenschutz soll schutzwürdige persönliche Daten vor unerlaubter Verwendung schützen, damit der betroffenen Person nicht geschadet wird.

Datensicherheit soll den Verlust von Daten verhindern (z.B. durch Backups) wie auch den unbefugten Zugriff auf Daten (Firewalls)

300

Welche Kriterien gelten für die Sozialauswahl im Rahmen der betriebsbedingten Kündigung. 

Lebensalter

Dauer der Betriebszugehörigkeit

Zahl der unterhaltpflichtigen Familienangehörigen

Schwerbehinderung

300

Welche Auswirkungen haben vermögenswirksame Leistungen auf die Gehaltsabrechnung.

Sie werden zum Gehalt hinzugerechnet und erhöhen somit das sozialversicherungspflichtige Bruttoeinkommen. Da sie nicht an den Arbeitnehmer ausgezahlt werden, werden sie vom Nettogehalt abgezogen um den Auszahlungsbetrag zu ermitteln. 

300

Nennen Sie eine Frage, die im Bewerbungsgespräch nicht erlaubt ist. 

Planen Sie eine Familie?

Welche Partei wählen Sie?

Sind Sie Christ?

u.a.

400

Vergleichen Sie die Vertretung einer OHG und einer GmbH mit mehreren Geschäftsführern.

OHG Gesellschafter können die OHG in der Regel alleine vertreten während bei einer GmbH mit mehreren Gesellschafter diese ohne andere Regelungen nur gemeinschaftlich vertreten.

400

Erläutern Sie die Ordnungskriterien der Aktiv- und Passivseite einer Bilanz. 

Die AKtivseite wird nach Liquidität geordnet. Vermögensgegenstände die schnell zu Geld gemacht werden können stehen unten.

Die Passivseite wird nach Fälligkeit geordnet. Je länger der Betrieb Zeit hat die Mittel zurückzuzahlen, desto weiter oben steht die Position. 

400

Nennen Sie die vier Zielkategorien eines Unternehmens und einen klassischen Zielkonflikt zwischen diese Kategorien

Sachziele

ökonomische Ziele

ökologische Ziele

soziale Ziele

Konflikt: Umweltschutz vs. Gewinnmaximierung

400

Welche Inhalte und Funktionen hat eine Abmahnung im Rahmen einer Kündigung. 

Hinweisfunktion: Es muss das konkrete Fehlverhalten bennant werden.

Rügefunktion: Das Fehlverhalten muss gerügt werden.

Warnfunktion: Konsequenzen bei Wiederholung des Fehlverhaltens werden genannt. 

400

Wie wirken sich Kinder auf die Sozialversicherungsbeiträge eines Arbeitnehmers aus?

AN ohne Kinder zahlen einen Zuschlag von 0,6 auf die Pflegeversicherung, AN mit zwei oder mehr Kindern erhalten einen Nachlass von 0,25 je Kind nach dem 1. auf den AN-Anteil zur Pflegeversicherung. 

400

Was unterscheidet die Stellenbeschreibung von der Stellenausschreibung

Stellenbeschreibung für interne Zwecke

Stellenausschreibung für externe Zwecke, enthält zusätzlich zu Anforderungen und Aufgaben noch Angaben zum Unternehmen, was das Unternehmen Bewerbern anzubieten hat und wie sie Interessierte bewerben können. 

500

Vergleichen Sie die Haftung der OHG Gesellschafter und der GmbH Gesellschafter

OHG Gesellschafter haften solidarisch (jeder Gesellschafter haftet für die Verbindlichkeiten der anderen mit), unmittelbar (ein Gläubiger kann an jeden Gesellschafter herantreten und Zahlung verlangen) und unbeschränkt (mit ihrem Privatvermögen). GmbH Gesellschafter haften nur mit ihrer Einlage, die ja Teil des GmbH Vermögens ist. 

500

Erläutern Sie, an welcher Bilanzkennzahl man eine drohende Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens erkennen kann. 

Liquidität II. Grades. Sie gibt an, wieviel % der kurzfristigen Verbindlichkeiten (offenen Rechnungen) mit kurzfristigem Vermögen (Bargeld, Bankguthaben und Forderungen an die eigenen Kunden) gezahlt werden können. Liegt die Kennzahl unter 100% müssten Anlagegüter verkauft werden, um offenen Rechnungen zu zahlen.

500

Begründen Sie, welche Auswirkungen Mehrwertsteuerveränderungen auf die Erfolgssituation eines Unternehmens haben. 

Da die Mehrwertsteuer ein durchlaufender Posten ist, den die Unternehmen vom Finanzamt im Einkauf zurückfordern können und im Verkauf von den Kunden gezahlt werden, haben Veränderungen keine direkten Auswirkungen auf Gewinn oder Verlust. Sie beeinflussen allerdings die Bruttoverkaufspreise und können somit zu Veränderung der Nachfrage führen. 

500

Nehmen Sie Stellung zu folgender Aussage: "Verhaltensbedingte Kündigungen sind die Strafe für das Fehlverhalten eines Arbeitnehmers".

Diese Aussage ist falsch. Es gilt das Prognoseprinzip. Eine verhaltensbedingte Kündigung wird niemals mit Blick auf gezeigtes Verhalten in der Vergangenheit ausgesprochen, sondern weil mit einer Wiederholung des Verhaltens in der Zukunft zu rechnen ist (also eine negative Prognose besteht)

500

Unterscheiden Sie Beitragsbemessungsgrenze und Jahresarbeitentgeltgrenze. 

Die Beitragsbemessungsgrenze ist der maximale Betrag auf den Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen.

Wer oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, hat die Möglichkeit aus der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung zu wechseln. 

500

Gegeben sind Wochenarbeitszeit, Zahl der Arbeitswochen im Jahr sowie die Zahl der aktuell Beschäftigten. Welche Größen werden noch benötigt, um die Personalbedarf zu ermitteln?

Die Arbeitsproduktivität und die geplante Stückzahl.

Geplante Stückzahl / Arbeitsproduktivität= benötigte Stundenzahl

benötigte Stundenzahl/(Wochenstunden*Arbeitswochen) = Zahl der benötigten Mitarbeitenden

 Differenz zu Ist-bestand = Personalbedarf