Pädagogische Handlungskonzepte
Dokumentationsmethoden
Lernen
ältere Menschen / M. mit Beeinträchtigungen
Raumgestaltung
100

Nenne drei Personen, die die pädagogischen Handlungskonzepte der letzten Jahrhunderte maßgeblich prägten!

Maria Montessori, Friedrich Fröbel, Rudolf Steiner

100

Als Dokumentationsmethoden in der Pädagogik nutzt man vorwiegend...

Portfolio, Beobachtungsprotokolle, Fallberichte

100

Eine Lernbiografie...

...beschreibt die Entwicklung des Lernens im Leben eines Menschen.

100

Das kalendarische Alter eines Menschen beschreibt...

...das Alter eines Menschen gemessen in Jahren ohne Informationen über geistige und körperliche Fähigkeiten.

100

Welche Funktionen haben Farben in der Raumgestaltung?

Farben können Raumwahrnehmung verstärken.

200

"Hilf mir, es selbst zu tun." Was bedeutet dieser Kernsatz der Montessori-Pädagogik?

Kinder durch eine vorbereitete Umgebung und geeignete Materialien zur Selbstständigkeit zu führen, statt Aufgaben für sie zu erledigen.

200

Was meint Reflexion aus pädagogischer Perspektive?

Das Nachdenken über das eigene Handeln oder über die eigene Beziehung zu den Menschen, die man im Alltag begleitet.

200

Beschreibe die Stufen des Lernprozesses!

1. Erfahrung machen

2. Reflexion

3. Schlüsse aus Erfahrungen ziehen

4. Testen Sie die neuen Ideen in neuen Situationen

200

Welche Auswirkungen kann ein altersbedingter Berufsaustritt bei älteren Menschen haben?

Verlust sozialer Kontakte

Funktionsverlust

Status-, Prestige- und Autoritätsverlust

200

Manchen Farben werden bestimmte Gefühle zugeordnet, die durch diese ausgelöst werden können. Nenne drei davon!

Rot - Aufregung, Aggressivität

Blau - Kälte, Distanz

Grün - Ruhe, Sicherheit

300

Erkläre, was der offene Ansatz in der Pädagogik bedeutet!

Kinder arbeiten nicht nur in festen Gruppen, sondern können frei Spielgruppen und Aktivitäten wählen.

Sie entscheiden selbst: Was sie spielen, wo sie spielen, mit wem sie spielen, wie lange sie spielen.

300

Was sind die Kernaussagen der Reflexionsmethode "ZIMT"?

Ziele

Inhalte

Methoden

Time

300

Wofür ist die linke Hirnhälfte zuständig?

Sprache, Logik, Zahlen, Schreiben, Lesen

denkt logisch (mit dem Verstand)

steuert die rechte Körperseite

300

Welche psychische Veränderungen lassen sich im Alter häufig beobachten?

Veränderung der Gedächtnisleistung

rückwärtsgerichteter Blick und Interessenverschiebung

Beharrungstendenz

Veränderung des Leistungsverhaltens

300

Wie kann man in der Raumgestaltung einen Mangel an natürlichen Lichtquellen ausgleichen?

Durch eine gute Tageslichtlenkung (Spiegel) und gut durchdachte Kunstlichtlösungen.

400

Wie sollten die Spielmaterialien für Kinder sein, die in Einrichtungen nach dem Situationsansatz betreut werden?

•Spielmaterial meist offen und vielfältig, damit Kinder selbst kreativ werden können Beispiele: Bauklötze, Naturmaterialien (Steine, Holz, Blätter), Rollenspielmaterial (Küche, Puppen, Verkleidung), Bastelmaterial, Alltagsgegenstände

•Material soll zum Experimentieren und Entdecken anregen

400

Erkläre die Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdreflexion!

Selbstreflexion:

Auseinandersetzung mit eigenem Verhalten oder Gefühlen in einer bestimmten Situation

Das eigene Verhalten wird noch einmal genauer unter „die Lupe genommen“ inkl. der eigenen Gedanken, Erwartungen und Gefühle, die in einer Situation eine Rolle gespielt haben

Fremdreflexion:

Beobachtung des Verhaltens anderer Personen und Rückmeldung dazu

   

400

Beschreibe, was beim klassischen Konditionieren passiert!

Gleichzeitig auftretende Reize können miteinander gekoppelt werden und führen so zu einem bestimmten Verhalten.

400

Nenne Grundsätze, die beachtet werden sollten, damit Angebote für Menschen mit Demenz angenommen werden und nicht zu Überforderung führen!

Angebote zu festgelegten Zeiten geben Sicherheit und Orientierung innerhalb der Tagesstruktur

Dauer nicht länger als 20 Minuten aufgrund geringerer Konzentrationsfähigkeit

kurze und möglichst tägliche Aktivierung unter Einbeziehung von Körperübungen sinnvoll

Bezug zu früheren Aktivitäten, um Ressourcen des Langzeitgedächtnisses aufzudecken

wenige Reize gezielt einsetzen, um Reizüberflutung zu vermeiden (kann Angst und Unsicherheit auslösen)

400

Welche Grundsätze sind bei der akustischen Raumgestaltung zu beachten?

Entspannungsräume frei von Störgeräuschen

ruhige Räume für Gespräche (oder Gesprächsnischen)

Störgeräusche: Reduzierung durch Bodenbelag und/oder schallschluckende Decken

Gute Raumakustik durch gezielte Platzierung von Teppichen, Polstermöbeln und Gardinen

500

Wo werden die verschiedenen pädagogischen Handlungskonzepte eingebunden?

In Konzeptionen, die für päd. Einrichtungen erarbeitet werden.

500

Welchen Hauptzweck verfolgen alle Dokumentationsmethoden in der Kinder- und Jugendarbeit?

Professionelle Reflexion, Nachvollziehbarkeit für Dritte, rechtliche Absicherung, Unterstützung pädagogischer Prozesse.

500

Welche Konsequenzen ergeben sich im Betreuungsalltag beim Lernen durch Nachahmung?

Vorbildfunktion hinsichtlich Sprachverhalten, Ernährung, Konsumverhalten

Von Zeit zu Zeit wird die Reflexion der eigenen Verhaltensweisen angezeigt, um keine unerwünschten Einstellungen und Vorurteile zu generieren

500

Beschreibe die 10-Minuten-Aktivierung, die in der Betreuung von Demenz-Patienten zum Einsatz kommt.

Durch biografisch relevante Materialien (Schlüsselreize) werden Sinne, Gedächtnis und Motorik kurzzeitig angeregt. Sie dienen der Kommunikation, beugt Apathie vor und dauert maximal 20 Minuten.

500

Wo ist es sinnvoll, mit Kontrastfarben zu arbeiten?

Kennzeichnung von Risikobereichen, z.B. riskante Übergänge oder Treppen in Pflegeeinrichtungen