Grundverständnis
Rutherford 1
Rutherford 2
100

Warum nutzt man Streuexperimente in der Atomphysik?

Atome sind zu klein für Lichtmikroskope. Streuexperimente nutzen Teilchenstrahlen, um Rückschlüsse auf den Atomaufbau zu ziehen.

100

Was ist der Unterschied zwischen dem Thomson- und dem Rutherford-Modell?

homson: homogene Ladung; Rutherford: Kern mit Hülle.

100

Warum war die Goldfolie so dünn?

Damit α-Teilchen nur mit einzelnen Atomkernen wechselwirken und nicht mit mehreren.

200

Wie funktioniert ein Streuexperiment?

Teilchenstrahl → Target (z. B. Goldfolie) → Detektor misst Ablenkung → Struktur des Atoms wird abgeleitet.

200

Warum durchdringen die meisten α-Teilchen die Goldfolie?

Beweist einen kleinen, massereichen Kern – widerlegt das Thomson-Modell.

200

Wozu diente der Szintillationsschirm?

Er machte α-Teilchen als Lichtblitze sichtbar, um ihre Streuung zu messen.

300

Was ist Kollimation?

Bündelung des Teilchenstrahls für präzise Messungen

300

Erkläre das Analogiemodell (Hilscher) kurz.

Kugeln in Sack schießen → Ablenkung verrät innere Struktur.

300

Warum wurden α-Teilchen zurückgestreut?

Sie trafen direkt auf den positiv geladenen Kern und wurden abgestoßen.

400

Warum sind energiereichere Teilchen besser für ein Streuexperiment?

Höhere Energie → kürzere Wellenlänge → feinere Strukturen sichtbar.

400

Warum nutzte Rutherford α-Teilchen?

α-Teilchen sind positiv, schwer und energiereich – ideal, um Atomkerne nachzuweisen.

400

Warum führte die Wechselwirkung der α-Teilchen mit den Hüllenelektronen zu keiner nennenswerten Ablenkung?

α-Teilchen sind viel schwerer als Elektronen. Die Elektronen konnten ihre Bewegung kaum beeinflussen (geringe Masse, hohe kinetische Energie der α-Teilchen).