Warum nutzt man Streuexperimente in der Atomphysik?
Atome sind zu klein für Lichtmikroskope. Streuexperimente nutzen Teilchenstrahlen, um Rückschlüsse auf den Atomaufbau zu ziehen.
Was ist der Unterschied zwischen dem Thomson- und dem Rutherford-Modell?
homson: homogene Ladung; Rutherford: Kern mit Hülle.
Warum war die Goldfolie so dünn?
Damit α-Teilchen nur mit einzelnen Atomkernen wechselwirken und nicht mit mehreren.
Wie funktioniert ein Streuexperiment?
Teilchenstrahl → Target (z. B. Goldfolie) → Detektor misst Ablenkung → Struktur des Atoms wird abgeleitet.
Warum durchdringen die meisten α-Teilchen die Goldfolie?
Beweist einen kleinen, massereichen Kern – widerlegt das Thomson-Modell.
Wozu diente der Szintillationsschirm?
Er machte α-Teilchen als Lichtblitze sichtbar, um ihre Streuung zu messen.
Was ist Kollimation?
Bündelung des Teilchenstrahls für präzise Messungen
Erkläre das Analogiemodell (Hilscher) kurz.
Kugeln in Sack schießen → Ablenkung verrät innere Struktur.
Warum wurden α-Teilchen zurückgestreut?
Sie trafen direkt auf den positiv geladenen Kern und wurden abgestoßen.
Warum sind energiereichere Teilchen besser für ein Streuexperiment?
Höhere Energie → kürzere Wellenlänge → feinere Strukturen sichtbar.
Warum nutzte Rutherford α-Teilchen?
α-Teilchen sind positiv, schwer und energiereich – ideal, um Atomkerne nachzuweisen.
Warum führte die Wechselwirkung der α-Teilchen mit den Hüllenelektronen zu keiner nennenswerten Ablenkung?
α-Teilchen sind viel schwerer als Elektronen. Die Elektronen konnten ihre Bewegung kaum beeinflussen (geringe Masse, hohe kinetische Energie der α-Teilchen).