Kategorie 1
Kategorie 2
Kategorie 3
Kategorie 4
100

Wie nennt man den Preis, den der Endverbraucher an der Kasse tatsächlich bezahlt?

Bruttoverkaufspreis

100

Erklären Sie kurz, was mit „Gewinn“ in der Verkaufskalkulation gemeint ist.

Teil des Verkaufspreises, der nach Deckung aller Kosten als Unternehmererfolg bleibt.

100

Zu welcher Einflussgröße der Preisgestaltung gehören Miete, Löhne und Stromkosten – innerbetrieblich oder außerbetrieblich?

Innerbetrieblich.
100

Wie nennt man die Empfehlung des Herstellers für den Verkaufspreis, an die der Händler sich nicht halten muss?

Unverbindliche Preisempfehlung (UVP)

200

Wie heißt der Preis, zu dem die Ware beim Einzelhändler ankommt (inkl. Bezugskosten)?

Bezugspreis bzw. Einstandspreis

200

Was versteht man unter Handlungskosten in der Verkaufskalkulation?

Alle Kosten des Geschäftsbetriebs (z.B. Miete, Löhne, Strom, Werbung)

200

Bei einem Überangebot von Waren (z.B. nach Saisonende):

Steigen oder sinken die Preise typischerweise?

Die Preise sinken häufig.

200

Nennen Sie ein Beispiel für eine Preispolitik, mit der ein Händler Kunden anlocken kann.

z. B. Rabatte, Sonderaktionen, Gutschein-App.

300

Erklären Sie den Unterschied zwischen Nettoverkaufspreis und Bruttoverkaufspreis.

Nettoverkaufspreis: ohne Umsatzsteuer Bruttoverkaufspreis: mit Umsatzsteuer

300

Erklären Sie mit eigenen Worten, was der Begriff „Bezugspreis“ bzw. „Einstandspreis“ bedeutet.

Preis, den der Händler für die Ware inkl. Bezugskosten zahlt.

300

Wie verändert sich die Nachfragemenge nach einem Produkt gemäß der Nachfragekurve, wenn der Preis sinkt?

Die Nachfragemenge steigt.

300

Warum fassen Unternehmen die Zuschlagssätze für Handlungskosten, Gewinn und Umsatzsteuer zu einem Kalkulationszuschlag zusammen?

Zur Vereinfachung, um mit einer gemeinsamen Prozentzahl schneller viele Preise berechnen zu können.

400

Warum ist die Umsatzsteuer im Bruttoverkaufspreis enthalten, aber für das Unternehmen kein Gewinn?

Weil sie vollständig an das Finanzamt abgeführt werden muss.

400

Was ist der Zweck der Vorwärtskalkulation in einem Einzelhandelsunternehmen?

Ausgehend vom Bezugspreis den Bruttoverkaufspreis systematisch ermitteln.

400

Was passiert mit den Preisen, wenn Nachfrage größer ist als das Angebot (Knappheit)?

Die Preise steigen dann oft an.

400

Inwiefern beeinflussen Standort und Geschäftsimage (z.B. Discounter vs. Luxusgeschäft) die Höhe der Verkaufspreise? Erläutern Sie.

Teurer City-Standort und Premiumimage führen zu höheren Preisen.

Discounter-Standort und Niedrigpreisimage zu niedrigeren Preisen.

500

Was bedeutet der Begriff „Selbstkostenpreis“ in der Verkaufskalkulation?

Preis, der alle Aufwendungen deckt, aber keinen Gewinn macht (Bezugspreis + Handlungskosten).

500

Nenne Sie drei Beispiele für Kostenarten, die zu den Handlungskosten gehören.

Z.B. Miete, Löhne/Gehälter, Strom/Wasser/Heizung, Werbekosten.

500

Nennen Sie zwei außerbetriebliche Einflussgrößen auf die Preisgestaltung im Einzelhandel.

Z.B. UVP, Käuferverhalten, Knappheit, Konkurrenzsituation, wirtschaftliche Lage des Landes...

500

Erklären Sie den Unterschied zwischen Kalkulationszuschlag und Kalkulationsfaktor.

Zuschlag: prozentualer Aufschlag, der auf den Bezugspreis plus gerechnet wird. 

Faktor: Multiplikator, mit dem der Bezugspreis mal genommen wird.