Wie nennt man den Preis, den der Endverbraucher an der Kasse tatsächlich bezahlt?
Bruttoverkaufspreis
Erklären Sie kurz, was mit „Gewinn“ in der Verkaufskalkulation gemeint ist.
Teil des Verkaufspreises, der nach Deckung aller Kosten als Unternehmererfolg bleibt.
Zu welcher Einflussgröße der Preisgestaltung gehören Miete, Löhne und Stromkosten – innerbetrieblich oder außerbetrieblich?
Wie nennt man die Empfehlung des Herstellers für den Verkaufspreis, an die der Händler sich nicht halten muss?
Unverbindliche Preisempfehlung (UVP)
Wie heißt der Preis, zu dem die Ware beim Einzelhändler ankommt (inkl. Bezugskosten)?
Bezugspreis bzw. Einstandspreis
Was versteht man unter Handlungskosten in der Verkaufskalkulation?
Alle Kosten des Geschäftsbetriebs (z.B. Miete, Löhne, Strom, Werbung)
Bei einem Überangebot von Waren (z.B. nach Saisonende):
Steigen oder sinken die Preise typischerweise?
Die Preise sinken häufig.
Nennen Sie ein Beispiel für eine Preispolitik, mit der ein Händler Kunden anlocken kann.
z. B. Rabatte, Sonderaktionen, Gutschein-App.
Erklären Sie den Unterschied zwischen Nettoverkaufspreis und Bruttoverkaufspreis.
Nettoverkaufspreis: ohne Umsatzsteuer Bruttoverkaufspreis: mit Umsatzsteuer
Erklären Sie mit eigenen Worten, was der Begriff „Bezugspreis“ bzw. „Einstandspreis“ bedeutet.
Preis, den der Händler für die Ware inkl. Bezugskosten zahlt.
Wie verändert sich die Nachfragemenge nach einem Produkt gemäß der Nachfragekurve, wenn der Preis sinkt?
Die Nachfragemenge steigt.
Warum fassen Unternehmen die Zuschlagssätze für Handlungskosten, Gewinn und Umsatzsteuer zu einem Kalkulationszuschlag zusammen?
Zur Vereinfachung, um mit einer gemeinsamen Prozentzahl schneller viele Preise berechnen zu können.
Warum ist die Umsatzsteuer im Bruttoverkaufspreis enthalten, aber für das Unternehmen kein Gewinn?
Weil sie vollständig an das Finanzamt abgeführt werden muss.
Was ist der Zweck der Vorwärtskalkulation in einem Einzelhandelsunternehmen?
Ausgehend vom Bezugspreis den Bruttoverkaufspreis systematisch ermitteln.
Was passiert mit den Preisen, wenn Nachfrage größer ist als das Angebot (Knappheit)?
Die Preise steigen dann oft an.
Inwiefern beeinflussen Standort und Geschäftsimage (z.B. Discounter vs. Luxusgeschäft) die Höhe der Verkaufspreise? Erläutern Sie.
Teurer City-Standort und Premiumimage führen zu höheren Preisen.
Discounter-Standort und Niedrigpreisimage zu niedrigeren Preisen.
Was bedeutet der Begriff „Selbstkostenpreis“ in der Verkaufskalkulation?
Preis, der alle Aufwendungen deckt, aber keinen Gewinn macht (Bezugspreis + Handlungskosten).
Nenne Sie drei Beispiele für Kostenarten, die zu den Handlungskosten gehören.
Z.B. Miete, Löhne/Gehälter, Strom/Wasser/Heizung, Werbekosten.
Nennen Sie zwei außerbetriebliche Einflussgrößen auf die Preisgestaltung im Einzelhandel.
Z.B. UVP, Käuferverhalten, Knappheit, Konkurrenzsituation, wirtschaftliche Lage des Landes...
Erklären Sie den Unterschied zwischen Kalkulationszuschlag und Kalkulationsfaktor.
Zuschlag: prozentualer Aufschlag, der auf den Bezugspreis plus gerechnet wird.
Faktor: Multiplikator, mit dem der Bezugspreis mal genommen wird.